¡Rezension! - Matched

Erdbeere

Titel: Matched
Autor: Ally Condie
Verlag: Penguin
Deutscher Titel: Cassia & Ky 01 - Die Auswahl
Seitenzahl:
384
Preis: 11,30 € (D)
ISBN:
9780141333052





Klappentext

On her seventeenth birthday, Cassia meets her Match. Society dictates he is her perfect partner for life. Except he's not. In Cassia's society, Officials decide who people love. How many children they have. Where they work. When they die. But, as Cassia finds herself falling in love with another boy, she is determined to make some choices of her own. And that's when her whole world begins to unravel...


Erste Gedanken

Oh weh! So oder so ähnlich war mein erster Gedanke, als ich mir den Klappentext durchgelesen habe. Es hatte mich ein wenig an „Hunger Games“ erinnert: ein System, welches die Leute unterdrückt, Vorstellung unserer zukünftigen Welt und natürlich ein Mädchen zwischen zwei Männern. Und da ich an „Hunger games“ nie heran kam (obwohl anscheinend jeder so begeistert davon zu sein schien), hatte ich bei diesem Buch so meine Zweifel, ob es mir gefallen würde.


Allerdings wurde für dieses Buch ordentlich die Werbetrommel gerührt, dass ich dann doch nicht widerstehen konnte.

Meinung

Gut, es hat sich dann doch nicht als eine Neuverarbeitung von „Hunger Games“ entpuppt, was aber nicht heißt, dass ich jetzt grenzenlos euphorisch bin, was das Buch angeht. Es ist ein schönes Jugendbuch, was Elemente vorweisen kann, die ich bis dahin so noch nie gelesen habe. So ist es für mich neu, dass die Menschen in naher Zukunft weder schreiben noch Gedichte kennen dürfen. Was mal wieder zeigt, wie sehr einen die „Society“  hier unterdrückt. Die absolute Macht liegt nämlich allein in den Händen der „Society“. Sie sind es auch, die beschließen, wer wen heiraten soll, wer wann und wie viele Kinder bekommen soll und das man an seinem 80. Geburtstag sterben wird. 
Alles ermittelt durch Statistiken, wonach man sich richtet. An dieser Stelle habe ich angefangen laut zu protestieren, weil mir ihre Ideologie ziemlich grausam und pervers vorkam. Als ob man Zwangsehen verherrlichen würde. Aber die Menschen haben sich an diese Organisation gewöhnt und hinterfragen auch nicht, ob sie damit konform gehen. Aber will ich mal nicht zu gesellschaftskritisch werden. Es ist ja nur ein Jugendbuch. 

Auch wenn man oft Vergleiche mit den „Hunger Games“ zog, kann ich sagen, dass dem nicht so ist. Anders als Katniss, reiht sich die Hauptprotagonistin Cassia  in die Liga der Menschen ein, die nicht hinterfragen. Nicht einmal nachdem das Bild ihres Matching Partners, welcher ihr bester Freund Xander ist, verschwindet und stattdessen für einen Augenblick das Gesicht eines anderen Jungen zeigt. Erst viel später dämmert es Cassia, das da nur was falsch sein kann. Bis dahin plätschert die Geschichte etwas vor sich hin, ohne das was Aufregendes passiert. 
 Man merkt es dem Buch an, das es sich um eine Trilogie handelt, denn das Buch ist wie eine komplette Einleitung mit einem Cliffhanger am Ende. Am Ende werden alle Protagonisten ins Ungewisse geschickt und der Leser weiß, im zweiten Teil wird mehr passieren. Vielleicht die Vorbereitungen für eine große Rebellion, wie ich hoffe. 

Sprachlich lässt es sich schön, flüssig und einfach lesen. Man befindet sich beim Lesen in der Welt von Cassia und stellt sich vor, was wäre wenn unsere Welt wirklich so enden würde. Auch die Hauptfiguren wurden gut und charakteristisch ausgearbeitet, wobei  Cassia und Ky in Konkurrenz stehen, was Vielfalt und Interesse angeht. Ky ist ein wirklich undurchschaubarer Charakter und ich würde gerne mehr über  ihn erfahren. Was man, und da bin ich mir sicher, im zweiten Teil auch wird.


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