¡Rezension!: Der letzte Magier

VanaVanille


Titel: Der letzte Magier
Autor/in: Caro King
Verlag: Fischer
Originaltitel: Shadow Spell
Seitenzahl: 416
Preis: 14,95 € (D)
ISBN:
978-3-596-85448-6




Gerade noch erholen sich Nin und ihre Freunde vom Kampf gegen den skrupellosen Struud, da plant dieser schon den neuen Versuch das Mädchen ein für alle mal aus der Welt zu schaffen. Doch es droht nicht nur der Tod der jungen Heldin, sondern auch der, der ganzen Drift.
Die einzige Person, die jetzt noch helfen kann, ist der übrig gebliebene Zauberer Dunkel, dessen Existenz allerdings noch im Verborgenen liegt.

Das wunderschöne Abenteuer der 11jährigen Nin geht in die zweite Runde und spielt diesmal hauptsächlich in der Drift. Wieder einmal darf der Leser in diese zauberhafte Welt voller Fabelwesen und neuer Erfindungen der Autorin eintauchen und wird dabei ständig von Humor und Einfallsreichtum begleitet. Wie schon sein Vorgänger, bestach auch Der letzte Magier mit unglaublich witzigen und tollen Haupt- und Nebenfiguren (egal ob Held oder Bösewicht), die weder langweilig noch überdrüssig wurden, sodass es von Anfang bis Ende sehr viel Spaß machte ihnen durch die Erzählung zu folgen.

Was mir diesmal allerdings speziell ins Auge fiel, war die Tatsache, dass Nin zwar weiterhin eine tragende Rolle spielte, aber dennoch kaum zu Worte kam. Sie blieb das Zentrum der Geschichte, wurde aber durch sehr viele Perspektivwechsel oft zur Seite gedrängt. Mich persönlich störte dies nicht, aber einigen Lesern könnte an vielen Stellen der leitende Protagonist fehlen, der hier eher selten gegeben war.
Viel einprägsamer war dagegen der Kinderschreck Skerritsch, der einen Hauptteil des Buches aus seiner Sicht erzählte. Aber auch Figuren wie Jonas, Jik oder Struud waren sehr viel präsenter als die eigentliche Heldin Nin und werden ihren Fans sicherlich viel Freude bereiten.

Am Schreibstil der Autorin hat sich, in meinen Augen, nicht wirklich etwas geändert. Sie blieb humorvoll und kindgerecht, was mir schon an ihrem ersten Werk sehr gut gefallen hatte. Besonders schön sind dabei ihre Beschreibungen der Umgebung, aber auch der Charaktere, die zwar bildhaft, aber nie zu detailreich sind. So kann man sich als Lesender alles perfekt vorstellen, ohne dass die Umschreibungen zu sehr ausarten und Langeweile hervorrufen.


Mein Urteil

Eine gelungene Fortsetzung, die sich genauso leicht und unterhaltend lesen lässt, wie ihr Vorgänger. Auch diesmal bleiben Kings lustige Figuren das absolute Highlight des Buches und sorgen somit für ein spaßiges Leseerlebnis voller Magie.


1 Kommentare:

  1. Ich hab hier was für euer tolles Blogdesign: http://alice-im-bücherland.de/2011/09/rainbow-dash-design-award/

    LG Alice

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