Titel: A Year Without Autumn
Autor/in: Liz Kessler
Verlag: Orion Group
Originaltitel: -
Seitenzahl: 246
Preis: 8,99 € (D)
ISBN: 978-1-84255586-6
ISBN: 978-1-84255586-6
Klappentext:
If you could see into the future - would you look? Jenni Green doesn't have a choice. On her way to visit her best friend, Autumn, Jenni suddenly finds she's been transported exactly one year forward in time. Now she discovers that in the year that's gone by, tragedy has struck and her friendship with Autumn will never be the same again. But what caused the tragedy? How did Jenni skip a year? And can she find her way back to the past to try to change what lies ahead? With humour - and her customary light touch - the author of the EMILY WINDSNAP books plays a fascinating game with time, and explores the changes that take place in friendships and families in the aftermath of a disaster.
Erste Gedanken:
Es kommt selten vor, dass mich ein englisches Buch so sehr interessiert, dass ich es einfach haben MUSS. Bei A Year Without Autumn traf genau dieser seltene Fall ein, was speziell am bezaubernden Cover lag.
Meine Meinung:
Als Jennis Familienausflug beginnt, ist alles so, wie jedes Jahr. Ihre beste Freundin Autumn und deren Familie leben in ihrem luxuriösen Apartment, die Unterhaltungsangebote sind mal schlecht, mal gut, und auch sonst hat sich nichts verändert.
Doch als sich die 12Jährige auf den Weg zu Autumn macht, ist ihr plötzlich alles fremd. Ein Jahr ist vergangen, schreckliche Dinge sind geschehen und die Freundschaft der beiden Mädchen steht auf der Kippe. Aber wie kann Jenni in der Zeit reisen? Und was noch viel wichtiger ist: Hat sie eine Chance diese ganze Katastrophe aufzuhalten?
Was mich bei Beginn der Lektüre sofort ermutigte, war der simple und flüssige Schreibstil der Autorin. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass es sich bei diesem Roman mehr um ein Kinder- als um ein Jugendbuch handelte. Wer den Namen Liz Kessler bereits gehört hat, kennt sie aus deutschen Buchhandlungen bestimmt von der Meerjungfrauen-Reihe Emily und den Philipa Feenromanen und so war auch mir schon von Anfang an klar, dass ich es nicht mit allzu komplizierter Literatur zu tun haben würde (was ich bei englischen Büchern derzeit noch bevorzuge). Hier also schon mein Tipp für Englischbeginner: Wenn ihr ein schönes Buch sucht, dessen Sprache einfach zu verstehen ist, welches aber dennoch eine süße Geschichte beinhaltet, dann seid ihr bei Liz Kessler ganz richtig.
So waren auch die Figuren im Buch nicht besonders weitschweifig erklärt und blieben eher gewöhnliche, aber dennoch sympathische Charaktere. Vor allem Jenni, die sich im Laufe der Geschichte einer wahren Entwicklung unterzog, konnte mich als vorerst ruhige und dann immer stärkere Protagonistin überzeugen. Dabei muss man natürlich weiterhin im Auge behalten, dass sie besonders jüngeren Lesern gefallen soll, was sie definitiv schaffen wird. Ihre unschuldige, aber dennoch kluge Art machte sie zu einem Mädchen, wie man es auch aus dem Alltag kennen könnte, was bei ansprechenden Kinderbüchern immer ein wichtiger Faktor ist.
Ebenso schön zu verfolgen war aber auch die Geschichte an sich, die mich nach meinen ersten Erwartungen doch schon überraschen konnte. Der Roman wurde damit zu einem kleinen Zuckerstück der Zeitreiseliteratur, da es hier nicht speziell um diesen fantastischen Teil, sondern um ein wahres Drama ging. Familien, Freundschaften, ja sogar ein Leben mussten gerettet werden, die durch einen simplen, klitzekleinen Fehler zu Schaden kamen. Bis zum Schluss konnte man sich nie sicher sein, ob Jenni es nun schafft, oder nicht, was selbst mir einen höllischen Leseantrieb verlieh.
Mein Urteil:
Ein wunderschönes Buch über die Freundschaft, die Tücken der Zeit und den Sinn des Lebens. Auch wenn das Buch eigentlich für jüngere Leser geeignet ist, so kann man doch auch als Erwachsener dazu greifen.
Cover:
Bewertung:


Infos zur Autorin:
Liz Kessler hat als Lehrerin und Journalistin gearbeitet und wollte Schriftstellerin werden, seit sie im Alter von neun Jahren ihr erstes Gedicht veröffentlichte. Zehn Jahre lang lebte sie auf einem Hausboot. Inzwischen wohnt sie in einem wunderschönen kleinen Haus in Manchester und gibt Schreibkurse für Autoren. Ihre Kinderbücher über das Meermädchen ›Emily‹ und die Feenfreundin ›Philippa‹ wurden zu internationalen Bestsellern.
Liz Kessler hat als Lehrerin und Journalistin gearbeitet und wollte Schriftstellerin werden, seit sie im Alter von neun Jahren ihr erstes Gedicht veröffentlichte. Zehn Jahre lang lebte sie auf einem Hausboot. Inzwischen wohnt sie in einem wunderschönen kleinen Haus in Manchester und gibt Schreibkurse für Autoren. Ihre Kinderbücher über das Meermädchen ›Emily‹ und die Feenfreundin ›Philippa‹ wurden zu internationalen Bestsellern.


















































2 Kommentare:
Eine schöne Rezension, ich habe jetzt Lust auf das Buch bekommen und es mal auf meiner WL vorgemerkt! :)
LG
Charlousie
@Charlousie: Das freut mich sehr, denn das Buch ist mal ein Werk indem es nicht nur um Jugendliebe, sondern vielmehr um Freundschaft geht. Das kommt derzeit auf dem Jugendbuchmarkt leider oft zu kurz.
Ich hoffe, dass du auch deinen Spaß daran haben wirst :)
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