Titel: Finding Sky
Autor/in: Joss Stirling
Verlag: Oxford Childrens Books
Originaltitel: -
Seitenzahl: 314
Preis: 7,90 € (D)
ISBN: 978-0192792952
ISBN: 978-0192792952
Klappentext:
You have half our gifts, I have the other ...When English girl Sky catches a glimpse of bad boy Zed in her new American high school, she can't get him out of her head. He talks to her with his thoughts. He reads her mind. He is the boy she will love for ever. Shadows stalk her past but a new evil threatens her future. She must face the dark even if it means losing her heart. Will Sky have the strength to embrace her power and be brave enough to control her own destiny, or will the demons of her past prevent her from realizing her true potential?
Erste Gedanken:
Es war eigentlich nur ein ganz großer Zufall, dass wir das Buch gleichzeitig angefangen haben zu lesen und uns nach längeren Unterhaltungen entschieden eine gemeinsame Rezension dazu zu schreiben. Im Vorfeld hatten wir viele Lobeshymnen gehört und mussten uns nun selbst ein Bild machen. Würde Finding Sky uns vielleicht wahrhaftig überraschen können, oder sollte sich dahinter lediglich eine durchgekaute Idee verbergen?
Es war eigentlich nur ein ganz großer Zufall, dass wir das Buch gleichzeitig angefangen haben zu lesen und uns nach längeren Unterhaltungen entschieden eine gemeinsame Rezension dazu zu schreiben. Im Vorfeld hatten wir viele Lobeshymnen gehört und mussten uns nun selbst ein Bild machen. Würde Finding Sky uns vielleicht wahrhaftig überraschen können, oder sollte sich dahinter lediglich eine durchgekaute Idee verbergen?
Unsere Meinung:
Eher widerstrebend zieht Sky mit ihren Adoptiveltern von Großbritannien nach Amerika, wo sie eine neue Umgebung und damit auch ganz neue Menschen erwarten werden. Anfangs noch sehr vorsichtig und bedacht, entwickelt sie zu einigen ihrer Mitschülern schnell eine gute Verbindung und lebt sich in ihrer High School ein. Nur einer macht ihr von Anfang an zu schaffen: Zed ist nicht nur einer der angesagtesten Jungs in der Schule, er ist auch noch musikalisch begabt und ein Spitzensportler. Aber wieso interessiert er sich gerade für Sky? Warum scheint er sie so gut zu kennen? Und was hat es mit seiner Stimme auf sich, die sie immer wieder in ihrem Kopf hört?
Nun ja, die Geschichte mit der Neuen an der High School war nicht gerade ein famoser Start für Frau Stirlings Werk, aber da wir so vorurteilsfreie und freundliche Leser sind, wollten wir auch diese durchgekaute Story nicht groß an den Nagel hängen und wurden dafür mit einer vorerst sehr sarkastischen Protagonistin belohnt. Denn Sky war sich voll und ganz im Klaren was für ein furchtbares Klischee sie an ihrer neuen Schule auslebte. Sie, das eher unscheinbare Mädchen aus dem Ausland, und er, der coole, unnahbare Latino, der sich für niemanden interessierte, außer natürlich für Sky. Mädchenherzen sollten dahinschmelzen, das wurde einem sehr schnell bewusst, aber nach dem ersten Blick auf das Cover hatten wir nun nichts Anderes erwartet.
Wirklich problematisch wurde es auch erst, als die beiden sich näher kamen. Immer deutlicher wurde, dass die Liebesgeschichte des Buches mehr und mehr die Oberhand gewann und der Platz für eine spannende und faszinierende Story ganz einfach nicht blieb. Durch den simplen Schreibstil ließ sich das Buch zwar trotzdem sehr rasant lesen, aber als wirklich fesselnd konnte man den Roman deswegen nicht bezeichnen.
Die zuerst noch so sympathische Heldin erhielt in unseren Augen bald schon eine nervende Rolle, die sich immer weiter in das stereotype High School-Leben einsaugen ließ. Schuld daran war wohl der gut aussehende Zed, der sie ganz plötzlich mit Komplimenten, Liebesschwüren und Küssen bombardierte, sodass man als Leser manchmal nur so im Kitsch versank. Auch wenn er scheinbar seine "guten" Gründe hatte - womit wir endlich beim mystischen Teil der ganzen Geschichte ankommen - sie wollten uns doch nie darüber hinweg helfen, dass seine Verwandlung doch etwas zu krass, zu aufgesetzt war.
Sehr amüsiert hat uns dabei allerdings Skys Wahrnehmung und die der anderen Figuren. Trotz seiner plötzlich so liebevollen und selbstlosen Art wurde Zed nämlich weiterhin von allen als arroganter Macho bezeichnet, was er im Grunde gar nicht war. Es schien fast so, als wolle die Autorin uns einen Charakter ins Ohr setzen, der nicht existierte, sondern nur durch ständiger Erwähnung am Leben gehalten wurde. Liebe Frau Stirling, ... wieso?
Aber wir wollen nun nicht behaupten, dass Finding Sky voll und ganz inhaltslos war. Der mysteriöse Part, die besonderen Begabungen und auch Skys Vergangenheit weckten auch unser Interesse und ließen das Buch hin und wieder zum Pageturner werden, den man nicht mehr aus der Hand legen wollte. Trotzdem war dieser Teil des Buches für unseren Geschmack viel zu klein und verlieh der Spannung, die hätte aufkommen können, erstmal einen Dämpfer. So wurde daraus eher ein laufendes Klischee, was manchmal kaum auszuhalten war und nur selten mit mitreißenden Situationen glänzte.
Unser Urteil:
Die Lobeshymnen können wir an dieser Stelle leider nicht weiterführen, aber grottenschlecht war die Story nun auch wieder nicht. Ein bisschen mehr Kreativität und weniger Kitsch hätte dem Roman gut getan.
Wenn man sich die Reihe und die dazugehörigen Latinobrüder mal so von Außen anschaut, haben sie doch starke Ähnlichkeit mit der Perfect Chemistry -Reihe von Simone Elkeles, nur dass diesmal der Mystery-Teil noch zusätzlich hinzukommt.
Eher widerstrebend zieht Sky mit ihren Adoptiveltern von Großbritannien nach Amerika, wo sie eine neue Umgebung und damit auch ganz neue Menschen erwarten werden. Anfangs noch sehr vorsichtig und bedacht, entwickelt sie zu einigen ihrer Mitschülern schnell eine gute Verbindung und lebt sich in ihrer High School ein. Nur einer macht ihr von Anfang an zu schaffen: Zed ist nicht nur einer der angesagtesten Jungs in der Schule, er ist auch noch musikalisch begabt und ein Spitzensportler. Aber wieso interessiert er sich gerade für Sky? Warum scheint er sie so gut zu kennen? Und was hat es mit seiner Stimme auf sich, die sie immer wieder in ihrem Kopf hört?
Nun ja, die Geschichte mit der Neuen an der High School war nicht gerade ein famoser Start für Frau Stirlings Werk, aber da wir so vorurteilsfreie und freundliche Leser sind, wollten wir auch diese durchgekaute Story nicht groß an den Nagel hängen und wurden dafür mit einer vorerst sehr sarkastischen Protagonistin belohnt. Denn Sky war sich voll und ganz im Klaren was für ein furchtbares Klischee sie an ihrer neuen Schule auslebte. Sie, das eher unscheinbare Mädchen aus dem Ausland, und er, der coole, unnahbare Latino, der sich für niemanden interessierte, außer natürlich für Sky. Mädchenherzen sollten dahinschmelzen, das wurde einem sehr schnell bewusst, aber nach dem ersten Blick auf das Cover hatten wir nun nichts Anderes erwartet.
Wirklich problematisch wurde es auch erst, als die beiden sich näher kamen. Immer deutlicher wurde, dass die Liebesgeschichte des Buches mehr und mehr die Oberhand gewann und der Platz für eine spannende und faszinierende Story ganz einfach nicht blieb. Durch den simplen Schreibstil ließ sich das Buch zwar trotzdem sehr rasant lesen, aber als wirklich fesselnd konnte man den Roman deswegen nicht bezeichnen.
Die zuerst noch so sympathische Heldin erhielt in unseren Augen bald schon eine nervende Rolle, die sich immer weiter in das stereotype High School-Leben einsaugen ließ. Schuld daran war wohl der gut aussehende Zed, der sie ganz plötzlich mit Komplimenten, Liebesschwüren und Küssen bombardierte, sodass man als Leser manchmal nur so im Kitsch versank. Auch wenn er scheinbar seine "guten" Gründe hatte - womit wir endlich beim mystischen Teil der ganzen Geschichte ankommen - sie wollten uns doch nie darüber hinweg helfen, dass seine Verwandlung doch etwas zu krass, zu aufgesetzt war.
Sehr amüsiert hat uns dabei allerdings Skys Wahrnehmung und die der anderen Figuren. Trotz seiner plötzlich so liebevollen und selbstlosen Art wurde Zed nämlich weiterhin von allen als arroganter Macho bezeichnet, was er im Grunde gar nicht war. Es schien fast so, als wolle die Autorin uns einen Charakter ins Ohr setzen, der nicht existierte, sondern nur durch ständiger Erwähnung am Leben gehalten wurde. Liebe Frau Stirling, ... wieso?
Aber wir wollen nun nicht behaupten, dass Finding Sky voll und ganz inhaltslos war. Der mysteriöse Part, die besonderen Begabungen und auch Skys Vergangenheit weckten auch unser Interesse und ließen das Buch hin und wieder zum Pageturner werden, den man nicht mehr aus der Hand legen wollte. Trotzdem war dieser Teil des Buches für unseren Geschmack viel zu klein und verlieh der Spannung, die hätte aufkommen können, erstmal einen Dämpfer. So wurde daraus eher ein laufendes Klischee, was manchmal kaum auszuhalten war und nur selten mit mitreißenden Situationen glänzte.
Unser Urteil:
Die Lobeshymnen können wir an dieser Stelle leider nicht weiterführen, aber grottenschlecht war die Story nun auch wieder nicht. Ein bisschen mehr Kreativität und weniger Kitsch hätte dem Roman gut getan.
Wenn man sich die Reihe und die dazugehörigen Latinobrüder mal so von Außen anschaut, haben sie doch starke Ähnlichkeit mit der Perfect Chemistry -Reihe von Simone Elkeles, nur dass diesmal der Mystery-Teil noch zusätzlich hinzukommt.
Cover:
Mit den ganzen Ranken, die das Herz in der Mitte bilden und es zusätzlich noch drumherum schmücken, ist das Cover eigentlich ein sehr Schönes. Erinnert ein bisschen an die Idee von Forbidden und Solange du schläfst, hat aber dennoch Charme. Bemerkenswert hier: die Farbwahl für das Deutsche Cover ist doch wirklich besser gelungen.
Mit den ganzen Ranken, die das Herz in der Mitte bilden und es zusätzlich noch drumherum schmücken, ist das Cover eigentlich ein sehr Schönes. Erinnert ein bisschen an die Idee von Forbidden und Solange du schläfst, hat aber dennoch Charme. Bemerkenswert hier: die Farbwahl für das Deutsche Cover ist doch wirklich besser gelungen.
Bewertung:


Infos zur Autorin:
Joss Stirling is the author of Finding Sky and Stealing Phoenix, the first books about the Benedict brothers, a family with extraordinary gifts. The stories combine her love for romance, mystery and travel - oh, yes and some seriously attractive heroes. She lives in Oxford, UK, is married with three children.
Joss Stirling is the author of Finding Sky and Stealing Phoenix, the first books about the Benedict brothers, a family with extraordinary gifts. The stories combine her love for romance, mystery and travel - oh, yes and some seriously attractive heroes. She lives in Oxford, UK, is married with three children.
Mehr?:
Die deutsche Ausgabe des ersten Teils erscheint übrigens im März bei dtv. Und Leser, die nach Finding Sky immer noch nicht genug haben, dürfen sich auf den englischen zweiten Teil freuen, der bereits veröffentlicht wurde und den Titel Stealing Phoenix trägt.


















































9 Kommentare:
Ach, es ist auch mal schön eine Rezension von euch beiden zu lesen! :D
Aber das Buch klingt ja nun trotzdem nicht überragend - zumindest nicht besonders neuartig oder sonst etwas. Interessant find ich aber, dass Sky zumindest anfangs sehr sarkastisch ist. Das hat man ja in solchen Romanen eher seltener.
Ach, irgendwie macht es mich doch neugierig. Na, vielleicht heb ich es mir für eine Phase auf, in der ich einfach mal eine kitschige Liebesgeschichte lesen möchte :)
Ich bin begeistert, ihr solltet das wirklich öfter machen, so zu zweit rezensieren! :D
Von dem Buch werd ich aber wohl eher die Finger lassen... Spricht mich momentan irgendwie nicht so an, naja, mal schauen, was die Zukunft bringt! :)
@captain cow: Ja, also wenn man mal so eine "ich will jetzt eine einfache Liebesgeschichte lesen"-Phase hat, dann eignet sich das Buch ganz gut ;)
@Leselurch: Leider ist es jedoch sehr selten, dass wir mal gleichzeitig beschließen das gleiche Buch zu lesen und dann auch noch der selben Meinung sind.
Und ich vermute, dass du auch nichts verpasst, wenn du die Finger davon lässt. ^^
@Cherry: Und wenn ihr es "verspätet" macht? Also, ich meine, es gibt doch einige Bücher, die ihr beide gelesen habt. Die eine früher, die andere später, aber trotzdem diskutiert ihr doch darüber. Ihr solltet das mal so in Dialogform aufschreiben, wenn ihr zum Beispiel über "Die Insel der besonderen Kinder" redet. So zu "lauschen" würd mich ja richtig interessieren :)Vielleicht findet ihr ja mal die Zeit dazu!
@Leselurch: Eigentlich eine gute Idee ;) Ich denke, wir hätten zu Finding Sky einfach nur unseren Icq Verlauf rein kopieren sollen. Da wir ja sozusagen synchron gelesen haben, konnten wir uns gemeinsam aufregen. ;)
Nur ist es, glaub ich jedenfalls, ziemlich schwer so eine Diskussion zu führen, wenn der eine das Buch total toll und der andere es nicht so klasse fand. Wenn man sich in einer Rezi selbst immer wieder widerspricht, könnte das irgendwie verwirren, oder?
Bei "Finding Sky" war nun wirklich der Vorteil, dass wir an den selben Stellen auch das Gleiche dachten.
Findest du? Also ich denke, gerade DAS könnte so interessant sein, weil man super sehen könnte, wie unterschiedlich ein Buch empfunden werden kann. Und es sollte ja keine "Rezi" in dem Sinne sein, sondern quasi einfach ein Diskussions-Dialog. Ein "Die Stelle fand ich super! Das und das daran war einfach klasse gemacht" - "Findest du? Ich fand gerade deshalb nicht so prickelnd...". Du verstehst sicher, was ich meine xD
@Lurchi: ja an so was in der Art habe ich auch gedacht. Halt ein Dialog zwischen uns beiden. Wir müssen ja nicht auf den gleichen Nenner kommen. Aber durch diese Diskussion kann man halt schon feststellen, ob das Buch für einen lesenswert ist oder nicht, oder? Aber wäre mal was anderes. Aber wer weiß, wann wir mal wieder das gleiche Buch lesen...;)
Ja, genau das find ich auch. Durch die unterschiedlichen Sichtweisen wäre es wahrscheinlich sogar noch einfach festzustellen, ob das Buch nun wirklich was für einen ist oder nicht. Wenn ihr mal Zeit habt, würd ich mich über so einen Bücherplausch sehr freuen :)
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