Die zweite Chance für Autoren

VanaVanille

Kennt ihr das?: Ihr lest ein Buch einer/s Autors/in und seid davon nur milde, oder gar nicht begeistert, egal ob es dabei an den Figuren, dem Schreibstil oder dem Thema lag. Automatisch speichert sich euer Kopf eine Diesen Autoren sollte ich in Zukunft lieber vermeiden-Meldung ab, und so kommt es wahrscheinlich dazu, dass ihr euch erst einmal fern von ihren/seinen Büchern haltet, egal wie gut andere Freunde/Blogger/Kollegen ihre/seine Romane loben.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich genau diese "Macke" habe. Ich erwische mich oft dabei, dass ich sage Oh nein, diese/r Autor/in gefällt mir überhaupt nicht. obwohl ich gerade mal ein oder zwei Bücher von ihr/ihm gelesen habe. Eigentlich ist das ziemlich schade, denn gerade in den letzten Monaten ist mir klar geworden, dass ich mich mit dieser Einstellung oft irre.
Auf der Grafik (oben) könnt ihr sehen, dass mir als Beispiel drei Autoren einfallen, von denen mich zwei schon von sich überzeuge konnten, und eine noch auf diese Überzeugung wartet.


Jay Asher konnte mich mit seinem laut umjubelten Werk Tote Mädchen lügen nicht nicht wirklich fesseln. Ich fand es zwar nicht schlecht, wurde durch diesen Roman aber auch nicht dazu animiert weitere Bücher des Autors zu lesen. Trotzdem war ich sehr gespannt auf seine Zusammenarbeit mit der Autorin Carolyn Mackler, und schlussendlich wurde ich ziemlich überrascht. Ein sehr unterhaltsames Buch zu dem ich im August noch eine Rezi schreiben werde.

Ähnlich erging es mir mit Isabel Abedi, bei deren Romane ich ganz eindeutig mit dem falschen begonnen habe. Imago war ziemlich enttäuschend und durchsichtig, was mich beim Lesen sehr aufgeregt hat. Schon damals sagte ich mir, kein Buch der Autorin mehr zur Hand zu nehmen. Großer Fehler. Whisper aber auch Isola fand ich lesenswert und spannend.

Mal schauen, wie es nun mit der Frau Blazon sein wird, von der ich mir Zweilicht und Ascheherz ertauscht habe. Ich hoffe ja sehr, dass die beiden Bücher mich nicht ganz so unbefriedigt zurücklassen, wie es bei Faunblut der Fall war, und ich auch hier wieder eine Überraschung erleben darf. Man möge gespannt sein.


Und nun zu euch! Habt ihr auch Autoren bei denen ihr euch einfach nicht an ein zweites Werk herantraut? Oder habt ihr vielleicht schon die Erfahrung gemacht, dass es sogar ganz gut sein kann, einem Autoren eine zweite Chance zu geben?

15 Kommentare:

  1. ich bin gespannt wie es dir mit Nina Blazon ergehen wird.
    Mein ersten Buch von ihr war "Totenbraut" & am Anfang war ich auch nicht sooo begeistert. Aber mitlerweile liebe ich ihre Bücher ;D

    ich hoffe, dass es dir auch so gehen wird <3

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  2. Ich bin gespannt, wie es dir mit Frau Blazon ergehen wird. "Faunblut" von ihr mochte ich ziemlich, wohingegen "Ascheherz" und "Schattenauge" von ihr ganz okay waren. "Die Königsmalerin" (oder so) fand ich sogar ziemlich schlecht. In ihrem Fall war es bei mir andersherum, dass ich das erste Buch mochte, die nächsten 3 aber nicht so richtig, sodass ich nicht weiß ob ich "Totenbraut" und "Zweilicht" überhaupt noch lesen möchte.
    Bei mir war das also bisher noch nicht so richtig der Fall - eher umgekehrt, dass die anderen Bücher dann gar nicht mehr überzeugen konnten :]

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  3. Mit Nina Blazons Bücher habe ich auch so meine Schwierigkeiten. "Faunblut" war okay, "Totenbraut" fand ich nicht viel besser und "Schattenauge" habe ich abgebrochen.

    "Zeilicht" würde mich interessieren, da warte ich wohl einfach mal deine Meinung ab. Generell geht es mir aber ähnlich. Nach dem Motto "Gebranntes Kind scheut Feuer" verpasse ich sicherlich das ein oder andere Buch, doch oft hat es schon seinen Grund, wenn man bestimmte Autoren meidet. Meistens gehe ich dann eher das Risiko ein etwas zu verpassen, als mir dann zu sagen "Ach eigentlich hab ichs ja gewusst.

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  4. Oh ja, ich habe da auch so einige Autoren, um die ich momentan große Bögen mache.
    Nora Roberts gehört auf jeden Fall dazu, Ralf Isau konnte mich auch so gar nicht begeistern - und auch von Wolfgang Hohlbein, den ich noch vor ein paar Jahren total super fand, habe ich schon ewig nichts mehr gelesen, weil er mir plötzlich langweilig vorkam...
    Einigen Autoren sollte man wirklich noch mal eine Chance geben - ein schlechtes Buch gibt es ja sogar mal von den tollsten Autoren, oder man war gerade nicht in der richtigen Stimmung für das Buch, oder oder oder... es gibt so viele Gründe...
    Liebe Grüße, muselmu :)

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  5. Ich kenn das auch. Man behält bei Autoren ja meistens im Gedächtnis, wenn sie total gut oder total schlecht waren.
    Z. B. Christine Feehan werde ich garantiert nicht wieder lesen... Ich hab mich durch "Mein dunkler Prinz" sowas von durchgequält, dass es mir voll und ganz reicht.

    "Imago" fand ich auch nicht so toll und "Whisper" auch total gut, war aber auch mein erstes von ihr. ;-) Hätte ich wohl "Imago" als erstes gelesen, ich weiß nicht...

    "Faunblut" hingegen fand ich sooo gut. Die anderen eher mäßig, wobei "Der Spiegel der Königin" auch noch ganz gut war, aber halt 'historisch'.

    Mir geht's ja prinzipiell mehr um den Schreibstil. Wenn der gut war oder zumindest okay und mich dann ein anderes Buch des Autors/in anspricht, dann geb ich dem Buch sicherlich noch mal ne Chance.
    War der Schreibstil hingegen schon so grottig, dann lass ich meistens die Finger davon.

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  6. Ich habe bisher zwei Mankell Bücher gelesen - davon konnte mich keines überzeugen, egal wie gut andere diese Bücher gefunden haben. Der Schreibstil hat mir dort einfach gar nicht gefallen.
    Ebenso bei Audrey Niffenegger: Leider habe ich an "Die Frau des Zeitreisenden" nichts finden können und halte deshalb von ihren Werken Abstand.
    Von den Büchern die du oben vorgestellt hast kann ich nichts sagen - habe noch keins davon gelesen.

    LG Anni

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  7. Eigentlich lese ich doch auch von Autoren die mich nicht überzeugt haben, noch weitere Bücher, wenn mich der Inhalt anspricht. Ich kann mich jetzt aber gerade an kein Buch erinnern, wo sich das wirklich als gut herausgestellt hat.

    Anne Hertz war für mich so eine Nummer. Es gab eine zweite Chance, hat mir nicht gefallen, es gab eine dritte Chance, hat mir auch nicht gefallen. Jetzt bin ich durch damit.

    Alyson Noel hat mich mit "Riley" sehr enttäuscht und ich habe bisher nichts anderes von ihr gelesen...hab ich aber vor.
    Oder P.C.Cast. Ich will nicht sagen, dass ich "House of Night" komplett schlecht finde - immerhin habe ich drei Teile gelesen und irgendwann werde ich auch den vierten bestimmt noch lesen - vielleicht sogar weitere. Aber es ist jetzt keine Autorin, bei der ich aktuell das Bedürfnis hätte, noch neue Geschichten von ihr anzufangen...

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  8. Also mir fallen spontan auch 3 Autoren ein, deren Bücher ich eher meiden würde.

    Ein Freund von mir fand das Buch "Niemalsland" von Neil Gairnan total spitze und meinte "Das musst du lesen!" Also hab ich es mir von ihm geliehen. Ich fand es hingegen einfach nur schrecklich, sowohl die Handlung als auch die Charaktere und den Schreibstil. Das wäre einer der Autoren, die ich auf jeden Fall meiden werde.

    Dann Jeanine Krock. Von ihr hab ich Flügelschlag gelesen, bzw. angefangen, habs aber abgebrochen, da es für mich einfach nur quälend langweilig war.

    Und was Nina Blazon betrifft, bin ich auch nicht allzu angetan. Hab bisher nur "Zweilicht" von ihr gelesen, fand es auch einigermaßen ok, aber ich würde beim nächsten Bücherkauf doch eher einen Bogen um ihre Bücher machen.

    Liebe Grüße
    Jenny

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  9. Ich kenne das Problem auch.

    Da mich "Faunblut" von Nina Blazon auch nicht wirklich angesprochen hat (ich habe nich einmal mehr das Ende gelesen) war ich bislang nicht gewillt, etwas anderes von ihr anzufangen. Ich warte mal ab, ob sie dich eines besseren belehren konnte, und dann schlage ich gegebenenfalls zu ;)


    "Imago" war auch mein erstes Buch. *gähn* aber Lumen soll richtig toll sein!

    Mit Mankell geht es mir leider ähnlich wie Annie6.

    Von Jay Asher war ich durchaus schon zu Anfang begeistert. Hast du sein neues Buch als Rezensionsexemplar bekommen? Denn es ist ja noch gar nicht erschienen. Ich wusste gar nicht, dass etwas von ihm im August ansteht. Bin irre gespannt auf den Roman und hätte ihn am liebsten jetzt schon hier liegen.

    LG Jimmy

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  10. @Anonym: Na dann drück ich mir mal selbst die Daumen ;D

    @captain cow: Darüber könnte man schon wieder einen Extrapost starten, denn dass man ein Buch eines Autoren total gut findet, die darauf folgenden einen aber eher enttäuschen, kenne ich auch nur zu gut. Leider :(

    @Tina: Na da bin ich ja froh, dass ich nicht die einzige war, die Frau Blazon gemieden hat.
    Und ja, du hast schon recht, manchmal ist es besser etwas zu verpassen, als immer enttäuscht zu werden, aber wenn man erst einmal die Erfahrung gemacht hat, dass viele Autoren einen doch noch überraschen können, dann wird man diesbezüglich etwas offener.

    @muselmu: Auch wieder war, manchmal liegt es nicht am Buch, sondern am Leser selbst. Die richtige Stimmung spielt da eine ganz große Rolle.
    Ich glaube, wenn ich schon zwei oder drei schlechte Bücher eines Autoren gelesen habe, würde ich der Person auch keine Chance mehr geben, aber ich habe mir vorgenommen, jemanden nicht gleich aufzugeben, nur weil mir ein einziges Buch von ihm nicht gefallen hat. ^^

    @Ami Li Misaki: Ja, das kann ich gut verstehen. Wenn der Schreibstil so gar nicht passt, dann bringt auch das spannendste Thema nichts. Da hast du recht.

    @Annie6: Du hast dem Hernn Mankell dann ja schon eine zweite Chance gegeben, vielleicht hat er einfach keine mehr verdient ;) Ich würde mich dann auch nicht noch durch ein drittes quälen.

    @Sarah O.: Da bist du wirklich eine von den gütigeren Leserinnen. Ich finde eine zweite Chance ok, würde aber nach zwei "quälenden" Büchern wohl kein drittes von der Autorin/dem Autoren lesen.

    @Jenny: Gerade bei Neil Gaiman habe ich die Erfahrung gemacht, dass er sehr unterschiedlich schreiben kann. Manche seiner Bücher liebe ich, mit anderen kann ich wieder nichts anfangen, leider. Er hat aber in seinen Geschichten immer solch Besonderheiten enthalten, dass ich mich immer wieder angesprochen fühle.

    @Jimmy: Meintest du mit "Lumen" vielleicht "Lucian" von Blazon?
    Das habe ich angefagen als Hörbuch zu hören, konnte mich aber nicht wirklich packen. Weiß leider auch nicht genau wieso.

    Das neue Buch von Asher ist ein Leseexemplar, was ich nur so früh lesen konnte, weil ich Azubi in einer Buchhandlung bin. Die kriegen die Bücher dort meist schon ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Erscheinungsdatum.

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  11. Das kenne ich nur zu gut. Mir gefiel zum Beispiel 'Beofre I Fall' von Lauren Oliver überhaupt nicht, bin aber jetzt total begeistert von der Delirium-Reihe!

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  12. Leider ist es bei mir meistens eher der gegenteilige Fall- weitere Werke eines Autors enttäuschen mich nach zuvor entfundener Begeisterung. "Tote Mädchen lügen nicht" hat mir eigentlich zugegebenermaßen gut gefallen. Oh, du hast "Wir beide irgendwann" bereits gelesen? Anscheinend hat es dir gut gefallen...? Ich will auch. :D

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  13. Oh ja, das kenn ich auch sehr gut. Eine "schlechte" Erfahrung reicht mir meistens, um Abstand zu weiteren Werken des Autors/der Autorin zu halten. Obwohl es dann manchmal so ist, dass mich ein besonders tolles Cover dazu überredet, es doch noch einmal zu versuchen. Besonders schlimm ist das bei Trilogien. Die will man ja doch irgendwie "komplett" haben, auch wenn der erste Teil nur mäßig war. Ganz, ganz böse.^^

    Bei Isabel Abedi war es so, dass ich "Whisper" gern und "Isola" sogar noch lieber gelesen habe. "Lucian" hat mir hingegen so einen Dämpfer versetzt, dass ich ein Weiteres von ihr wohl erstmal nicht lesen werde ... :/

    Genauso ging es mir mit Kai Meyers Büchern. Über die "Wolkenvolk"-Trilogie und den ersten "Arkadien"-Teil hat sich so ein schleichendes Desinteresse bei mir eingestellt, dass ich wohl erstmal keine Trilogien mehr von ihm lesen werde.

    Zuletzt war ich von Gabriella Engelmanns "Cinderella Undercover" leider nur mäßig begeistert, so dass ich die anderen Märchenbücher wohl nicht mehr lesen werde, obwohl ich von der Idee so angetan war und die Cover so hübsch finde ... *tüdüdü* ... aber nein.

    Es gibt noch genug andere Bücher/Autoren zu entdecken. Da fällt es mir schon leicht, zu sagen: "Das war mein erster/zweiter Versuch und dabei belass ich es auch."

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  14. Kirsche, du hattest mir doch die Nachricht mit Dark Canopy geschickt ne? Hab ich eigentlich schon gesagt, dass ich das abgeben könnte? Oder hab ich das vergessen? T_T *total durcheinander*

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  15. enne ich gut, ich gebe Autoren auch eigentlich keine Chance wenn das erste Buch schlecht war. Ich hab den Tick aber leider auch noch in die andere Richtung, was eigentlich noch schlimmer (und teurer) ist. Wenn mir nämlich ein Autor erst mal gefällt, dann lese ich normalerweise gleich alle seine Bücher, was bei so Autoren wie Cecilia Ahern damit endet, dass ich mich die Hälfte der Zeit ärgere. O_o

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