¡Rezension!: Flavia de Luce - Schlussakkord für einen Mord

VanaVanille
 

Klappentext:
Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?


Da ist sie wieder, meine gute Freundin Flavia de Luce, die ich in den letzten Jahren so lieb gewonnen habe. Klar also, dass ich mir auch ihren fünften Fall nicht entgehen lassen wollte.


Endlich, sie ermittelt wieder, und wie nicht anders zu erwarten, brachte mich Flavia auch diesmal dazu ihre neue Geschichte in einem Rutsch durchzulesen. Die Mischung aus kindlicher Cleverness, chemischen Experimenten und ausgeprägter Kombinationsgabe schafft es immer wieder mich zu überzeugen, weshalb die junge Detektiven sich auch zu einem meiner Lieblingscharaktere in der großen Bücherwelt entwickelt hat. Im Gegensatz zu anderen Romanen macht es mir absolut nichts aus, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt. Ganz im Gegenteil. Ich freue mich jedes Jahr auf einen neuen Band mit dem ich mich dann bei herbstlichen Wetter in meinen Lesesessel kuscheln kann.

Aber genug der Schwärmerei, kommen wir zum Buch.
Wer Flavia mag, wird auch diesen Fall lieben, denn vom Aufbau, dem Schreibstil und den Figuren hat sich auch diesmal nicht viel verändert. Die 11Jährige hat schon auf den ersten Seiten des Romans wieder einmal das große Glück auf eine Leiche zu stoßen, die dort, wo sie sie findet, eigentlich nichts zu suchen hat.
Bis dahin unterscheidet sich die Geschichte nicht besonders von ihren Vorgängern, jedoch gab es diesmal einen weiteren, zusätzlichen Punkt, den ich sehr mochte.

Während wir in Flavia 1 bis 4 skurrilen Mordfällen auf den Grund gehen durften und nur ab und zu die tiefen Gefühle unserer Protagonistin mitbekamen, spielt Flavias Leben und besonders die Vergangenheit ihrer Mutter in diesem Band eine große Rolle. Man merkt endlich, dass hinter den Büchern noch mehr steckt als nur ein paar Detektivgeschichten. Wir erfahren von Geheimnissen, machen neue, mysteriöse Bekanntschaften und schauen hinter die Fassade der Familie de Luce. Wenn man dann den letzten Satz liest, mag man es gar nicht glauben, auch wenn man es natürlich immer schon vermutete hat. Was? Das verrate ich natürlich nicht, aber ihr könnt euch auf einen bösen Cliffhanger gefasst machen.


Wieder einmal ein rätselhafter Fall, der von der jüngsten und cleversten Detektiven der Welt gelöst wird. Mit ein bisschen mehr Familiengeheimnissen und einem offenen Ende freue ich mich nun jetzt schon auf den nächsten Teil.


 

Es bleibt dabei, die deutschen Cover sind einfach die besten. Da können auch die skurrilen englischen Varianten nicht mithalten, die ja trotzdem irgendwie was Schickes haben. Nur leider nicht ganz so schick, wie unsere ;)




2 Kommentare:

  1. Die deutschen Ausgaben sind wirklich ultraschick ;)
    Flavia gehört auch zu meiner Lieblingsprotagonistensammlung, weil man dieses schlaue und gewitzte Persönchen einfach mögen muss. An Halloween hab ich sogar ein Mädchen getroffen, das, ungelogen, genau wie Flavia auf den Covern gekleidet war. Genau so! Am liebsten hätte ich sie gestalkt xD Sie hatte sogar die beiden Rattenzöpfe :D Sah richtig cool aus!
    Ich bin froh zu hören bzw. zu lesen, dass in dem Buch noch mehr auf ihre Mutter eingegangen wird, diese Stellen mag ich mindestens genauso sehr wie ihre Ermittlungen.

    Liebe Grüße,
    Bramble

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    1. Flavia sieht ja ein bisschen aus wie Wednesday von der Addams-Family, wahrscheinlich wollte das Mädchen sich als diese verkleiden :D Aber ich kann dich verstehen, bei diesem Kostüm würde ich auch zweimal hinschauen ;)

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