Warum ich einige Blogs nicht lesen kann. Oder: Das Leid der langen Rezensionen

VanaVanille
Vor einigen Tagen war ich dabei meinen Blogroll etwas aufzuräumen. Blogger, die seit Ewigkeiten nichts mehr gepostet hatten, mussten gehen; neue, originelle Schreiberlinge kamen dazu. Dabei fiel mir allerdings auch auf, dass ich einige meiner favorisierten Blogs bei jedem neuen Post besuche, andere wiederum nur sehr selten, fast gar nicht. Wieso ist das so? Liegt es am Schreibstil, an schönen Fotos, oder einfach nur daran, dass ich die Leute hinter den Blogs sehr gut leiden kann? Ich kam zu dem Schluss, dass der Grund dafür viel simpler ist, und nach der langen Überschrift könnt ihr euch sicherlich bereits denken, worauf ich hinaus will: ich lese KEINE langen Rezensionen.



Ich weiß nicht, ob dieses Thema unter Buchbloggern schon oft aufkam, ebenso bin ich mir unsicher, ob sich nicht der ein oder andere jetzt auf den Schlips getreten fühlt und innerlich schreit: Was fällt dir ein? Weißt du, wie viel Mühe ich mir mit diesen Besprechungen gebe? Und keine Sorge, ich möchte keinesfalls sagen, jeder Blogger, der viele Wörter für seine Posts benutzt, ist gleichzeitig ein schlechter Schreiber. Vielmehr möchte ich beichten, dass ich zwar gerne dicke Romane lese, aber ungern aufwendige Rezensionen dazu. Ihr wollt gute Gründe? Die könnt ihr haben:
  1. Ich lese Rezensionen um mich selbst neugierig zu machen.
  2. Das bedeutet auch, dass ich es nicht mag, wenn man mir die ganze Story des Buches von Anfang bis Ende vorleiert. Ich weiß, das mag einigen zusagen, weil sie sich dann sicher sein können, dass ihnen das Buch gefallen wird, aber gleichzeitig nimmt es einem auch das Gefühl des Selbsterkundens, des Eintauchens in eine noch fremde Welt. Dafür lese ich und ich möchte nicht, dass mir das genommen wird.

  3. Weniger ist meistens mehr.
    Mir sind kurze, knackige Besprechungen, die mit wenigen Worten viel aussagen, wesentlich lieber, als ihre ewiglangen Geschwister, die zwar nette Umschreibungen finden, aber genauso gut auch die Rezension zu einem anderen Titel des Genres sein könnten. Klar, ich bin ein Fan von metaphorischer Sprache, aber wenn sie nur dahingetippt wird um schön zu klingen, zum Buch aber kaum etwas aussagt, bringt sie einem gar nichts.

  4. Bücher werden totbesprochen.
  5. Das ist zwar eigentlich kein Problem der einzelnen Person, sondern der ganzen Bloggerwelt, aber wenn Bücher in einem gewissen Zeitabschnitt sehr beliebt sind, dann findet man fast auf jedem zweiten Buchblog eine Besprechung dazu. Hier finde ich es angebracht, wenn man versucht, nicht alles bereits Bekannte noch einmal runterzurattern - schließlich kann man beim Bekanntheitsgrad des Buches davon ausgehen, dass jeder die Grundstory kennt - sondern versucht, seine eigene Meinung in den Fokus zu setzen. Was macht diesen Roman lesenswert? Was ist besonders an ihm? 

Das soll in keiner Weise ein Regelbuch oder eine Anleitung sein, wie ihr eure Rezensionen zu schreiben habt, schließlich ist das meine subjektive Meinung und meine Art der Besprechung können sicherlich auch viele nicht ausstehen (mal ganz davon abgesehen, dass mir meine eigenen Texte oftmals schon zu lang sind). Jedoch fällt mir in letzter Zeit immer wieder auf, dass sich die Leute wundern, warum ihre Beiträge nicht kommentiert werden, warum sich scheinbar keiner die Mühe macht, die Rezensionen komplett zu lesen. Ich möchte mit diesem Post nicht sagen, dass ich die Antwort gefunden hätte, aber vielleicht trägt dieser Fakt ja teilweise dazu bei. 

Schlussendlich möchte ich noch sagen, dass ich natürlich auch auf Blogs vorbeischaue, die in meinen Augen eigentlich zu lange Rezensionen veröffentlichen. Was die Autoren für mich dann aber richtig machen, sind ausdrucksstarke Fazits, zu denen ich dann gerne runterscrolle. Ich weiß, oftmals liest man ein Buch und man glaubt, da gäbe es so viel zu sagen, so viel zu berichten, das könne man niemals in zwei oder drei Absätze zusammenpressen, aber es gibt andere Blogs, die ich furchtbar gerne besuche, und die schaffen das ganz famos., mit ihrem eigenen Stil und Charme.

Jetzt aber zu euch: Wie schreibt ihr eure Rezensionen? Mögt ihr sie bei anderen lang und fluffig, oder kurz und knackig? Findet ihr meine Meinung voll daneben und würdet am liebsten ein Buch darüber schreiben, um es danach gleich ganz ausgiebig zu rezensieren und mich zu ärgern? ;) Ich freue mich über eure persönlichen Ansichten zum Thema und natürlich auch über Blog-Empfehlungen von Buchbloggern, die ganz nach meinem Geschmack schreiben.

30 Kommentare:

  1. Also ich finde deine Meinung voll knorke, mir geht's nämlich ganz genau so. Bei langen Rezensionen lese ich fast immer nur das Fazit (und wenn es dann keins gibt immer nur die Anfänge der Absätze oder nur den letzten Absatz). Ich hab einfach nicht so viel Zeit auf jeden Blog ellenlange Texte zu lesen, vor allem wenn sie einfach nicht auf den Punkt kommen. Wie du sagst, die können schon schön geschrieben sein, aber in den seltensten Fällen sind sie so anders, dass das die Länge rechtfertigt. Man kann auch in 2-3 Absätzen schön formulieren und sich ausdrücken. Muss wie du sagst natürlich jeder für sich entscheiden, aber bei mir kommt kurz und knackig auch viel besser an und deshalb versuche ich mich inzwischen auch eher kurz zu halten.

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    1. Ach mir fiel gerade noch was ein: auf Booktube habe ich schon ein paar mal gesehen, dass zu einem Buch "Discussions" gemacht werden, in denen dann hemmungslos gespoilert wird. So eine Lösung finde ich eigentlich gar nicht schlecht. Also eine Rezension zum Anlocken und wenn man mal so richtig über den Inhalt diskutieren möchte (v.a. bei Fortsetzungen zu beliebten Reihen) dann halt einfach ne Inhaltsdiskussion.

      Und toller Post, hatte ich auch vergessen zu sagen :)

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    2. Hatte ich mir schon irgendwie gedacht, dass du eine der Bloggerinnen bist, die es auch gern kurz und knackig mag. Ich glaube, es ist auch kein Geheimnis, dass dein Blog zu denen gehört, die ich gerne besuche und lese ... schleim schleim ;D

      Ich habe sogar einen Blog in meinem Blogroll, der sich Spoilerparadies nennt und gerade an die Leser gerichtet ist, die nach langer Zeit mal einen zweiten oder dritten Teil einer Reihe lesen wollen und sich partout nicht mehr daran erinnern können, was denn in den Vorgängern alles passiert ist. Dafür sind lange, ausgiebige Besprechungen sogar sehr nützlich, aber eben nur, wenn sie genau dafür auch geschrieben wurden. Oder, wenn man, wie du schon sagst, einfach mal hemmungslos ein Buch mit anderen bereden will, die es auch gelesen haben.

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    3. Das dachte ich mir schon ;) Sowas erkennt man ja dann doch auch an der Kommentierhäufigkeit :D

      Spoilerparadies kenn ich (auch die englische Variante Recaptains ist soo hilfreich), aber die nutze ich eher wie ein Nachschlagewerk und sehe sie nicht als richtigen Blog. Da wird ja auch meist weniger die Handlung bewertet sondern nur zusammengefasst, also ich finde das ist noch mal was anderes als eine Buchdiskussion oder Rezension.

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    4. Auch wieder wahr, diese Texte kann man eigentlich nicht als Besprechungen bezeichnen, da sie ja als reine Informationsquelle dienen. Im Grunde spricht auch nichts dagegen, wenn man unter einer normalen Rezension mithilfe der Kommentare eine Diskussion über das Buch beginnt und da auch tiefer auf gewisse Aspekte eingeht. Das "müssen" die Leser ja sozusagen nicht verfolgen und ich versteh schon, dass man als Buchblogger ja icht nur seine eigene Meinung preisgeben, sondern auch hören will, was andere dazu sagen. Aber in meinen Augen sollte man das schon irgendwie trennen.

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  2. Da stimme ich dir absolut zu! Ich lese auch viel lieber kurze und knackige Rezensionen mit vielleicht zwei bis drei großzügigen Absätzen als ganze Romane. Bei langen Texten sind fast zwangsläufig (kleine) Spoiler enthalten und so viel möchte ich vor dem Lesen dann gar nicht über die weitere Handlung wissen.

    Ich selbst versuche auch, mich bei Rezensionen möglichst kurz zu fassen. Oft denke ich beim Schreiben aber "das und das musst du unbedingt noch erwähnen" und dann wird die Rezi doch wieder etwas länger. Da muss man als Schreiber sich wirklich auf die wichtigsten Aspekte beschränken.

    Eine Situation gibt es aber doch, in der ich wirklich gerne lange Rezis lese: und zwar, wenn ich gerade ein Buch beendet habe und vielleicht etwas ratlos oder zwiegespalten zurückgelassen bin. Dann suche ich gerne nach Erklärungen oder Bestätigungen zu einzelnen Kapiteln oder ob es jemandem ähnlich mit dem Buch geht. Den eigentlichen Zweck einer Rezi - Lust auf ein Buch zu machen oder davon abzuraten - erfüllen die in dem Moment natürlich nicht mehr. ;-)

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    1. Glaub mir, mir geht es auch oft so, dass ich mit einer Rezension "fertig" bin und mir danach denke, dass sie doch viel zu lang ist. Dann lese ich mir nochmal alles durch und überlege, ob einzelne Aspekte wirklich wichtig sind, oder sie nicht vielleicht doch zu viel vorweg nehmen. Manchmal nutzt man den Blog ja auch als Möglichkeit einfach mal alles von der Seele zu schreiben, was einem beim Lesen durch den Kopf ging, aber wie du schon sagst, dabei verliert der Text dann seine eigentliche Bedeutung. Dafür sollte man vielleicht lieber Plattformen wie Lovelybooks nutzen, oder aber einen extra Post verfassen, sozusagen als Quassel-Beitrag für Diskussionen.

      Aber naja, das sind halt alles nur Ideen, schlussendlich sind wir Blogger ja alle keine Profis ;)

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  3. Hei!

    Klasse Post! Ich stimme dir da eigentlich zu - Ich lese auch grundsätzlich keine zwanzig Seiten langen Rezensionen. Wenn es ein Buch ist, das ich wirklich lesen möchte, gehe ich das ein oder andere mal etwas intensiver durch die Zeilen. Ich mache es ja so, dass ich einzelne Faktoren bewerte und so versuche, meinen Lesern zu ermöglichen, dass sie sich einfach das anschauen können, was sie interessiert. Und die, die es dann kurz und knackig mögen, kriegen alles im Gesamtpaket im Fazit. Fazits sind sowieso das Beste an einer Rezension, weil im Grunde alles Positive nochmal hervorgehoben wird.

    Viele liebe Grüße, Michelle ☼♥
    walkingaboutrainbows.blogspot.de

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    1. Ich war eben mal auf deinem Blog und habe mir deine Rezensionsaufteilung angesehen. Du hast recht, wenn man zu einem bestimmten Aspekt eines Buchs, was man vielleicht bald lesen will, schnell mal etwas herausfinden möchte, bildet deine Art der Besprechung eine gute Alternative. Da ist es auch leichter, Dinge, über die man im Voraus nichts erfahren möchte, zu überspringen, wie beispielsweise Charaktere oder Handlung.

      Ich muss allerdings sagen, dass kurze Rezensionen meist gar kein Fazit brauchen, weil sie aussagekräftig genug und eben nicht zu lang sind. Bei Beiträgen, die jedoch etwas ausschweifender sind, sind Fazits für mich aber auch ein Muss.

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  4. Hi!

    Also ich kann deinen Einwand komplett verstehen, gehöre aber zugleich zu den Leuten, die selbst lange Rezensionen schreiben und diese auch gern lesen. Insbesondere, wenn ich mir nicht ganz sicher bei einem Buch bin, mag ich gerne etwas mehr darüber erfahren und genauer verstehen, warum eine Bewertung zustande gekommen ist.

    Trotzdem beneide ich die Blogger ein wenig, die ihre Besprechung kurz und knackig halten, gleichzeitig aber noch das Besondere am Buch einfangen können - nur habe ich selbst kein großes Talent dazu.:)

    Man tendiert - wie du schon sagtest - zwar meist zu einer der beiden Formen, macht aber auch gern mal Ausnahmen, wenn man den Stil, die Aufmachung des Blogs oder die Person dahinter mag, oder liest sich eben direkt das Fazit durch. So findet am Ende jeder etwas, das zum eigenen Geschmack passt.

    Liebe Grüße
    Effi

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    1. Erstmal: Willkommen im Bloggeruniversum :) Habe nämlich gerade auf deinem Blog vorbeigeschaut und gesehen, dass du erst seit ein paar Tagen dabei bist. Ich freue mich schon darauf, deine ersten Rezensionen zu lesen und wünsche dir natürlich viel Spaß beim Lesen und darüber Schreiben ;)

      Wenn man sich bei einem Buch noch unsicher ist, verstehe ich gut, dass man auch gern mal eine längere Rezension liest. Manchmal sind die Klappentexte des Verlags auch so nichtssagend, dss man erst einmal versucht herauszufinden, worum es in dem Buch wirklich geht und ob das Genre überhaupt etwas für einen ist. Außerdem sind einige Texte auch so gut geschrieben, dass sich selbst viele lange Absätze so schnell lesen lassen, dass sich die ganze Besprechung eigentlich wie eine kurze anfühlt. Wie du schon sagst, Ausnahmen bestätigen die Regel und natürlich lese ich mir hin und wieder auch mal einen etwas komplexeren Text durch. Allerdings muss ich zugeben, dass dies eher bei Rezensionen zu Büchern vorkommt, die ich bereits gelesen habe und bei denen man mich nicht mehr spoilern kann.

      Ich halte es übrigens auch für ein Talent, viel Inhalt in wenig Worte zu verpacken. Und ich denke, dass sich viele Blogger das nicht zutrauen, obwohl sie es gut könnten. Das fällt einem besonders dann auf, wenn man einen Blogger nur durch seine langen Besprechungen kennt und dieser dann Kurzrezis einführt (gibt es ja auf Buchblogs zur Genüge), weil man eben nicht zu jedem Buch so viel schreiben will. In diesen Momenten fällt mir dann immer auf, dass ich diese Versionen viel lieber lese als ihre längeren Vertreter.

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    2. Danke, das ist superlieb von dir.:)

      Oh ja, Klappentexte - inbesondere total nichtssagende - sind manchmal echt ein Problem. Wie viele Bücher mir fast entgangen wären, weil der Klappentext so lame war. Ich habe zum Beispiel jahrelang einen Bogen um die Grischa-Reihe gemacht, weil der Klappentext mich überhaupt nicht angesprochen hat. Im Nachhinein kann ich es kaum glauben, da Leigh Bardugo sich spätestens mit Six of Crows zu einer meiner Lieblingsautorinnen gemausert hat.

      Die Kurzrezensionen haben auf jeden Fall ihren Charme, da gebe ich dir Recht. Vielleicht ist das aber etwas, das mit der Zeit kommt, wenn man mehr Gefühl für seine Texte hat und sich mehr zutraut.

      Aber ich muss sagen, dass ich nach deinem tollen Post überlege, in meine Rezis schon zu Anfang eine knackige Wertung einzubauen, damit man weiß, wo der Hase langläuft und sich nicht durch eine lange Rezi "quälen" muss, wenn das so gar nicht nach dem eigenen Geschmack ist.

      Danke dir für den Denkanstoß.

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  5. Das kann ich nur so unterschreiben, ich lese gerne auch kürzeres und habe da auch das Gefühl, mir wird nicht das ganze Buch verraten. Schlimm finde ich es allerdings auch nicht, wenn es mal etwas länger wird - bei manchen Sachen kriegt man es dann vielleicht auch nicht immer auf ganz wenig Platz hin. Zu kurz ist mir dann aber auch manchmal zu wenig, vor allem wenn in der Rezension im Vergleich zur Inhaltsangabe zB recht wenig neues drinsteht. Aber deshalb muss das Kurzfassen irgendwie auch gekonnt sein.
    Ich finde selbst auch manchmal, dass ich mich etwas zu lang fasse, weiß dann aber nicht, wie ich es kürzer hinbekommen soll. Aber das ist wohl Übungssache.
    Am meisten nervt es mich eigentlich, wenn so Standardsachen die Rezension lang ziehen. "Angenehmer Schreibstil" wenn er halt irgendwie normal und nicht besonders ist, etc. Verstehst du was ich meine? Da finde ich es eigentlich immer besser tatsächlich nur die Sachen zu betonen, die wirklich ANDERS sind und aufgefallen sind und nicht nach Schema X Schreibstil, Figuren und Spannungsbogen abzuarbeiten, weil es an der Stelle zu manchen Dingen eben nichts zu sagen gibt.
    Find den Post auf jeden Fall toll und deine Meinung sehr nachvollziehbar :D

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    1. Deinen Einwand finde ich richtig gut. Früher habe ich nämlich Rezensionen nach diesem Schema verfasst, dass man alles irgendwie erwähnt haben muss. Jetzt finde ich die Idee absolut blödsinnig, denn wenn beispielsweise der Schreibstil nicht bemerkenswert war, dann muss ich ihm in meiner Besprechung auch keinen Platz schenken, so müssten die Leser dadurch eigentlich erkennen, dass das Buch nicht durch seinen tollen Stil heraussticht.
      Wenn man dem Schema dennoch folgt - und ich glaube, das kommt besonders bei "jüngeren" Bloggern vor (obwohl man das so natürlich auch nicht pauschalisieren darf, aber wenn man am Anfang steht, will man ja meist noch versuchen, irgendwie alles richtig zu machen), so war es jedenfalls bei mir - dann wird die Rezension automatisch lang ohne wirklich etwas damit ausgesagt zu haben. So kommen auch die Rezensionen zustande, die ich meinte, als ich sagte, dass man sie auch jedem anderen Buch des Genres zuordnen könnte, weil sie viel zu allgemein klingen.

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    2. Dieses Schema mag ich auch nicht. Ich finde es als Richtlinie ganz gut, es im Kopf zu haben, einfach um sich selbst zu fragen, was man gut und schlecht fand, aber wenn es "normal" war, muss man es halt nicht extra erwähnen. Eine Ausnahme, die mir einfällt, ist der Blog Forever Young Adult. Die haben immer den gleichen Aufbau (nach Figuren, Stil und Bonusfaktoren), aber so originell und witzig aufgemacht, dass es funktioniert.

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  6. Die Frage wäre jetzt: Wann fängt für dich lang an und wann hört kurz auf? Für mich kommt es ehrlich gesagt immer drauf an - wenn etwas gut geschrieben ist, lese ich auch gerne ein wenig länger, wobei ich da, wenn es zu lang ist, auch gerne mal überfliege.

    Prinzipiell stimme ich dir aber zu, zu lang ist nicht gut, eindeutig nicht. Durch meinen Job bei Blogg dein Buch schalte ich allerdings täglich Rezensionen frei, die unfassbar kurz und unfassbar schlecht sind, was mich dann wieder überlegen lässt,warum diese Menschen überhaupt bloggen - denn letztlich ist ein Blog ja auch genau dafür da: zum schreiben. Wenn da dann nur ein Miniabsatz steht und der auch noch schlecht geschrieben ist, dann lese ich lieber einen extrem langen und sehr guten Text :D

    In jedem Fall: Ein toller Post. Und ich mag die Blattgrafik, clever gemacht :)

    Alles Liebe,
    Marie

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    1. Du hast recht, die Einschätzung von "wann ist eine Rezension lang, wann nicht" ist natürlich relativ. Und ich muss sagen, sie hängt auch ein wenig von der Länge des Buches ab. Ich mag es beispielsweise nicht, wenn das Buch nur 200 Seiten hat und es existiert dann eine Besprechung mit fünf langen Absätzen dazu.

      Durch deinen Job bei Blogg dein Buch hast du natürlich noch eine ganz andere Sicht auf das große Ganze und kriegst da sicherlich viel mehr zu sehen als ich (schließlich darf ich mir aussuchen, was ich lese). Es wird dort bestimmt oft ganz toll laufen und man entdeckt schöne neue Blogs, und dann gibt es diese anderen Erfahrungen, die man am liebsten nicht gesammelt hätte. Obwohl ich zugeben muss, dass man für einen kleinen Einblick auch getrost ein bisschen auf diversen Plattformen rumsurfen könnte und sicherlich schnell solch ein schwarzes Schaf finden würde. Ganz schrecklich sind in meinen Augen diejenigen, die nur den Klappentext nochmals wiedergeben und dann einen kurzen Satz wie "Das Buch las sich gut und ich hatte viel Freude damit." darunter setzen. Das wars dann und ich frage mich in diesen Augenblicken wirklich, ob das deren Ernst ist. Damit kann ich dir also nur vollkommen recht geben: eine kurze Rezension bedeutet nicht gleichzeitig, dass sie auch gut ist. Da spielen Stil und Herzblut natürlich eine wesentlich größere Rolle.

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  7. Ich gehöre hier eindeutig zur Minderheit wie ich sehe. Wenn ich es kurz haben möchte, schaue ich mir die Bewertung an und überfliege höchstens ein paar Rezensionen grob.
    Ich lese allgemein eher selten Rezensionen bzw. suche nach den wichtigen Abschnittehn (ich lese z.B. Inhaltsangaben nie... wenn dann will ich wichtige Aspekte in die Rezension eingebettet haben, z.B. dass die Vergewaltigung von XY gut in die Geschichte eingebettet war oder so), aber wenn ich welche lese, dann ist es entweder um eine Kaufentscheidung zu treffen, weil ich mir unsicher bin oder weil ich wissen will, wie andere eine Geschichte finden und dann lese ich so gut wie nie kurze Bewertungen, die eher einem Fazit als einer Rezension gleichen. Denn da steht dann drin: Blabla war gut und BlubbBlubb war schlecht, aber das hilft mir bei einer Kaufentscheidung überhaupt nicht oder andere Meinungen zu verstehen. Da will ich wissen, was genau ein Ende schlecht gemacht hat oder in welchen Szenen einem die Heldin auf die Nerven ging, damit ich für mich selber entscheiden kann, ob ich eine Szene ebenso bewerten würde. Daher gehören Spoiler für mich dazu, ohne Spoiler kann mir eine Rezension vermitteln, dass jemand eine Geschichte mag, aber eben nicht, ob ich sie auch mögen würde. Ich suche bei Goodreads sogar speziell nach Spoilern, weil die für mich meist am aussagekräftigsten sind. Wenn da z.B. steht, dass es kein Happy End gibt, weiß ich zu 99,9%, dass ich die Geschichte nicht lesen will. :-D Natürlich sollte man extreme Spoiler kennzeichnen, aber wenn man überhaupt nichts verrät, selbst die Dinge, die am Anfang passieren oder eben keine große Überraschung sind, wie bei typischen Liebesromanen, dass es ein Happy End gibt, dann kann man für mich keine gescheite Rezension schreiben. Aber da sind vielleicht auch die Erwartungshaltungen an Rezensionen anders. ;-)

    Ich selber schreibe auch meistens lange Rezensionen, besonders bei schlechten Romanen, weil ich sie primär für mich selber schreibe. Man kann es dem Rest der Welt ohnehin nicht recht machen, also mache ich es so wie es mir gefällt. Meine Rezensionen sollen mir später noch einen genauen Eindruck darüber geben können, was genau ich an einer Geschichte mochte oder nicht und da habe ich gemerkt, dass kurze Bewertungen für mich meist zu ungenau waren. Aber manchmal hat man wirklich auch nicht mehr zu sagen, dann sind die Rezensionen kurz, aber wenn mir etwas aufgefallen ist, dann schreibe ich das auch in die Rezension.

    Wenn ich einen Roman komplett genießen will, kann und will ich vorher übrigens keine Rezensionen lesen. Egal wie kurz andere ihre Meinung schreiben, es ist die Meinung einer anderen Person, sie wird einen beeinflussen.

    Und was andere Blogger und deren Rezensionen angeht: Ich lese bei fast keinem Blog Rezensionen, weil es eigentlich kaum einen Blog gibt, der die Bücher liest, die ich lese. Ich finde die dann eher Goodreads... Und wenn, dann lese ich auch gerne lange Rezensionen, bei fast allen anderen scheitert es leider an der Buchauswahl und ich lese halt keine Rezensionen, wenn ich mir sicher bin, dass mich das Buch nicht interessiert. Bei den Bloggern lese ich dann eher die anderen Beiträge. :-)

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    1. Auch wenn wir da ganz andere Vorlieben haben, finde ich es interessant mal eine gegensätzliche Meinung zu hören. Für mich käme beispielsweise niemals infrage, dass man mir verrät, ob das Buch ein Happy End hat, oder nicht. Das sind so Dinge, die ich vorher einfach nicht wissen und lieber selbst herausfinden will. Bei mir ist es aber auch so, dass ich mit beiden Schlussalternativen gut zurecht komme. Wenn man aber bestimmte Vorstellungen von einem guten Ende hat und auch nur das haben möchte, sind solche informativen Rezensionen natürlich sehr nützlich.

      Sonst verstehe ich es aber sehr gut, dass du vorher eher selten Besprechungen zu Büchern liest, denn eigentlich händle ich das bei Titeln, bei denen ich mir sicher bin, dass ich sie bald lesen werde, auch so. In diesen Fällen kann es sogar sehr schädlich für das eigene Leseerlebnis sein, wenn man sich vorher zu sehr von anderen Meinungen berieseln lässt. Rezensionen interessieren mich also eigentlich dann am meisten, wenn man mir ein Buch vorstellt, von dem ich vorher noch nichts gehört habe, was aber mithilfe der Besprechung meine Neugier weckt.

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  8. Rezensionen lese ich grundsätzlich sowieso nur, wenn ich das Buch entweder eh nicht lesen will, aber mich der Hype interssiert, oder wenn ich das Buch schon gelesen habe und sehen will, was andere dazu sagen. Dann ist mir die Länge eigentlich auch echt schnurz. Fazits finde ich immer praktisch, wenn ich das Buch eventuell doch lesen will, die verraten meist nicht zu viel, aber ich weiß trotzdem, ob es sich lohnt. Dazu muss ich aber die Blogger auch kennen und einschätzen können, ob wir denselben Buchgeschmack haben.

    Manchmal gibt es zu Büchern mehr zu sagen und manchmal weniger. Ehrlich gesagt schreibe ich immer einfach drauflos und sehe, was mir alles dazu einfällt...

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    1. Das verstehe ich gut. Wenn ein Buch sehr gehypt wird und ich mir aber sicher bin, dass es auf keinen Fall etwas für mich ist, lese ich auch manchmal lange Rezensionen um mich zu informieren. Das ist besonders für meinen Aushilfsjob als Buchhändlerin ganz praktisch, da man so auch Bücher empfehlen kann, die man nicht gelesen hat.

      Ich habe mir in den letzten Jahren auch meine Lieblingsblogs herausgepickt, bei denen ich weiß, dass sie nicht zu viel verraten und ich auch beim Lesen der ganzen Rezension immer noch neugierig auf das Buch bin.

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  9. Die Frage nach kurzen oder langen Rezensionen ist wohl mehr eine Frage nach dem Selbstverständnis eines Bloggers, habe ich das Gefühl. Es ist die Frage, ob man eher beschreibend tätig sein will, oder sich richtig mit Literatur auseinandersetzten möchte; im ersten Fall reichen kurze Rezensionen absolut aus und im zweiten Fall sind längere Rezensionen unabdingbar.

    Ich persönlich lese sowieso selten Rezis, aber wenn mich ein Buch interessiert, suche ich mir extra die Blogs heraus, die relativ ausführliche und aussagekräftige Beiträge dazu schreiben. Ich lese lieber zwei lange Rezis als (und in dem Punkt stimme ich dir zu) die hundertste kurze Rezi, die im Grunde nur das selbe aussagt wie die 99 Rezis davor, denn viele Bücher werden tatsächlich totbesprochen.

    Meine eigenen Rezis sind mal so und mal so - das kommt ganz darauf an, ob ich etwas zu einem Buch zu sagen habe oder nicht :D Aber generell sind sie vermutlich eher länger.
    Als Kompromiss finde ich ein knackiges Fazit am Ende einer längeren Rezi ziemlich ideal - wenn man lesefaul ist, kann man sich darauf beschränken (und das bin ich auch nicht selten), aber man merkt, dass der Rezi-Schreiberling sich mit dem Buch auseinandergesetzt hat. Denn das ist mir tatsächlich sehr wichtig: zu merken, dass sich mit dem Buch beschäftigt wurde und nicht bloß ein erster Leseeindruck in die Rezi einfließt. Ich mag differenzierte Urteile :)

    Verrückt, wie sehr die Meinungen auseinandergehen können :D

    Liebe Grüße
    MelMel

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    1. Hm, ich muss ehrlich gestehen, dass ich dir bei deinem ersten Punkt nur teilweise zustimmen kann. Klar, auf den ersten Blick erscheint es immer so, dass Menschen, die lange Rezensionen schreiben, sich auch länger mit dem Buch befasst hätten. Rezensionen sind aber nunmal dazu da, einen persönlichen Einblick in das Buch zu geben, ohne dabei zu viel zu verraten, oder zu viel zu interpretieren, denn somit lenkt man die Gedanken des Lesers ja viel zu früh auf Wege, die er selbst vielleicht nie erkannt hätte. Meine Besprechungen sind nicht mehr so lang wie früher und dennoch finde ich, dass ich mich heutzutage viel intensiver mit Literatur befasse als noch vor ein paar Jahren. Das hängt aber immer auch mit den Büchern zusammen, die man liest, und als ich gerade auf deinem Blog war, habe ich gesehen, dass du viel "literarischere" (ganz ohne andere Blogs abzuwerten) Romane liest als die Blogger auf deren Seiten ich mich oftmals herumtreibe. Aus diesem Grund gehst du mit diesen sicherlich auch anders um als beispielsweise mit dem ein oder anderen Jugendbuch, welchem man stilistisch kaum Beachtung schenken müsste.

      Aber du hast recht, es hängt immer auch davon ab, wie man seinen Blog selbst führt. Einige wollen Bücher wirklich genrell besprechen und zu jedem Thema etwas sagen, andere wollen nur kurz ihre Meinung sagen und wieder andere nutzen ihren Blog eher als persönliches Lesetagebuch, um sich später wieder an das Gelesene zu erinnern. Nichts davon ist richtiger als das andere, es ist eben Einstellungssache.

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    2. Deine Erklärungen entsprechen eigentlich genau dem, was ich meine: Rezensionen im eigentlichen Sinn (also im literaturwissenschafltichen) sind tatsächlich dazu da, Interpretationen und Analysen an die Hand zu geben. Im Bloggersinn dienen sie aber meistens eher der Eindrucksbeschreibung und können deshalb gar nicht so in die Tiefe gehen. Oftmals sind Blogger-Rezis eher bessere Klappentexte (und das meine ich durchaus positiv und meine schließe ich da auch nicht aus) und mehr so eine Art Werbetext, der eben anteasert und nicht ausdeutet.

      Und genau: nichts ist besser oder schlechter, man kann das auch eigentlich gar nicht sooo gut miteinander vergleichen, weil die Intnetionen ja ganz andere sind. Mir macht gerade das Deuten und Interpretieren von Büchern halt Spaß und deshalb schreibe und lese ich lieber lange Rezis. Das ist alles :)

      Und tatsächlich gibt es auch stilistisch anspruchsvolle Jugendliteratur :D

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  10. Huhu!

    Ich glaub, ich lese lange Rezis auch nur dann, wenn ich wissen will, was genau derjenige zu einem Buch zu sagen hat. Das Fazit ist mir auch wichtig, hab ich gemerkt, besonders wenn es ein Buch ist, dass auf jedem zweiten Buch besprochen wird. Wenn man auf vielen Blog Besprechungen liest, weiß man den Inhalt dann schon ja. Deswegen bin ich auch über eine Gliederung immer froh, weil dann weiß ich, ab wo ich wirklich lesen muss :).

    Ich hab früher noch anderes gedacht, aber seit ich angefangen habe, zum Teil sehr lange Arbeiten für die Uni zu schreiben (aktuell beispielsweise über "Temperature Sensors"), habe ich gemerkt, wie wichtig eine Struktur ist, damit man sich als Leser orientieren kann.

    Liebe Grüße
    Marie

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    1. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher, was du mit Gliederung meinst. Meinst du solche Blogs, die ihre Rezensionen unterteilen in "Charaktere/ Inhalt/ Stil etc"? Ich habe gemerkt, dass das vielen gefällt, mir sagt es aber eher nur selten zu, weil es in meinen Augen auch eine Kunst ist, einen angenehmen Fließtext zu schreiben. Natürlich sollte man, wenn man im ersten Absatz auf die Charaktere zu sprechen kommt, nicht am Ende nochmal zu ihnen springen oder so, aber eine gute innere Gliederung breucht, im Gegensatz zu wissenschaftlichen Arbeiten, nicht unbedingt Teilüberschriften.

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  11. Hallöchen :-)
    Mir geht es ähnlich wie dir: Zu lange Rezis lese ich nicht oder nur selten. Ich selber schreibe mal mehr, mal weniger lange Rezensionen. Wobei ich auch der Meinung bin, dass kurz und knackig manchmal aussagekräftiger ist, als seitenlanges bla bla. Meistens lese ich lange Rezensionen nur dann, wenn das Buch sehr angesagt ist. Dann interessieren mich die unterschiedlichen Meinungen nämlich sehr. Ansonsten darf es aber wirklich eher kurz sein.
    Liebe Grüße
    Kathi

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    1. Dann haben wir ja einiges gemeinsam ;)
      Wenn Bücher gerade im Trend liegen und es hauptsächlich positive Stimmen dazu gibt, werde ich persönlich immer etwas skeptisch und suche gezielt nach Meinungen, die nicht so euphorisch klingen. Das klingt jetzt wahrscheinlich etwas suspekt, aber ich habe zu oft die Erfahrung gemacht, dass Romane in den Himmel gelobt wurden, die mir dann schlussendlich überhaupt nicht gefielen.

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  12. Ich muss ganz ehrlich sagen: Als ich deinen Post gesehen habe, war mein erster Gedanke: Oh Gott - ist das der Grund? :D Ich bin nämlich eine von denen, die gerne lange Rezensionen schreibt (wobei, vier Absätze Meinung, das geht ja noch - finde ich. Aber ich lese eben auch gern lange Rezensionen.)

    Ich muss zugeben, dein Text hat mich durchaus zum Nachdenken angeregt. Ich hab auch schon Rezensionen mit drei Absätzen veröffentlicht, wenn es passte, habe aber oft auch das Gefühl, dann nicht genug vermitteln zu können, was mir gefallen hat und was nicht. Worüber ich aber schon öfter meditiert habe, ist, ob der lange Absatz, der sich komplett mit den Charakteren beschäftigt, notwendig ist. Gleichzeitig ist das aber auch mein Aufbau, da ich finde, dass diese besonders wichtig sind.

    Sieh an, ich fange wieder an zu schwafeln :D Sehr interessant, so oder so, mal deine Meinung dazu zu lesen, auch wenn ich das vollkommen auf mich bezogen habe :D Nicht böse gemeint und fühl dich bloß nicht schlecht, das ist nur das übliche Leiden einer unsicheren Person ;)

    Und wunderschöne Schriftrolle hast du da übrigens eingefügt. Sieht großartig aus!

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    1. Oh nein, das darfst du nicht falsch verstehen. Außerdem muss ich sagen, dass deine Rezensionen, im Gegensatz zu denen, die ich eigentlich meinte, noch "human" sind und eine angenehme Länge haben. ;) Außerdem nehme ich mich selbst ja auch nicht aus. Ich ärgere mich stets und ständig, dass meine Besprechungen zu lang werden (kann man auch heute wieder gut an "Holmes & Ich" sehen). Wahrscheinlich würde ich nicht einmal meine eigenen Rezis lesen xD

      Und falls es dich beruhigt, sage ich es gern nochmal: du warst absolut nicht gemeint. Aber wie gesagt, das sollte auch vollkommen egal sein, weil es hier nicht um richtig und falsch geht, sondern um eine Geschmacks- und Einstellungssache.

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Ich liebe Kommentare, oh ja, ich liebe sie wirklich. Aber bitte schreibt keine nichtssagenden Einzeiler und verlinkt danach auf euren Blog. Die Kommentarfunktion soll nicht als Werbetafel, sondern für Diskussionen und nette Gespräche dienen.

Ich danke,
Cherry