¡Neue Bücher!: Cherry #24 + kleiner Zwischenbericht

Cherry
Wie die meisten von euch ja wissen, bin ich derzeit in der Buchhändlerberufsschule in Frankfurt und komme deswegen leider nur sehr selten zum Bloggen, Lesen und Rezensieren. Trotzdem möchte ich euch heute mal meine neuen Schätze zeigen, die entweder Leseexemplare, Verlagsmitbringsel oder plötzliche Geschenke sind.

¡Rezension! - City of Lost Souls

Erdbeere


Titel:City of Lost Souls
Autor/in: Cassandra Clare
Originaltitel: -
Seitenzahl: 560
Preis: 5,33 € (D) (Ebook)
ASIN: B007HA3DC8


¡Rezension!: Wie man unsterblich wird

Cherry


Titel: Wie man unsterblich wird: Jede Minute zählt
Autor/in: Sally Nicholls
Verlag: dtv
Originaltitel: Ways to Live Forever
Seitenzahl: 208
Preis: 8,95 € (D)
ISBN:
978-3-423-62455-8


¡Rezension!: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse

Cherry


Titel: Edvard: Mein Leben, meine Geheimnisse
Autor/in: Zoë Beck
Verlag: Baumhaus
Originaltitel: -
Seitenzahl: 191
Preis: 12,99 € (D)
ISBN:
978-3-8339-0053-2


¡Dies & das!: Über geheime Träume, Kinderbücher und viele Nervenzusammenbrüche

Erdbeere
Unsicher, ob ich hier von berichten sollte oder nicht, siegte dann doch ein bisschen meine Freude darüber, was ich hier in Spanien eigentlich die ganze Zeit mache.
Ich wage zu behaupten, dass ein kleiner Traum von mir wahr wird. Nämlich der, meinen Namen in einem Buch abgedruckt zu sehen. Wie ihr wisst - oder vielleicht auch nicht - bin ich auf dem besten Wege eine professionelle Übersetzerin für Englisch und Spanisch zu werden (So Gott und meine Motivation will!).
Normalerweise übersetze ich eher "total interessante" juristische, wirtschaftliche und technische Texte oder auch mal gerne Gedichte.

Aber jetzt wurde meinem literaria Kurs und mir die Ehre zu teil, ein sehr populäres, spanisches Kinderbuch ins Deutsche zu übersetzen.  Tja, ihr könnt euch meine Reaktion als Bücherfreundin vorstellen ;) Ich war hell auf begeistert und hätte mich am liebsten sofort an die Arbeit gemacht. 

"Papelucho  y el marciano"

Jetzt -ein paar Wochen später ist meine Freude da etwas gedämpfter. Ich bin immer noch stolz auf das, was ich hier tue, da 1.) mein Name abgedruckt wird, wir 2.) rein theoretisch dafür bezahlt werden und ich 3.) dieses Projekt als Referenz in meinem CV angeben darf. ABER! Hallelujah, ist das eine schrecklich komplizierte Arbeit. Ich -  als supervisora -  leite mein Team von 4 Mann und muss alles korrigieren und umschreiben. Was die Mehrheit der Arbeit ausmacht, denn für die spanischen Studenten ist es natürlich wesentlich schwieriger auf Deutsch zu übersetzen. Ich stand des öfteren an der Grenze eines Nervenzusammenbruches, weil ich mit den 300.000 Fragen und Problemen, denen ich gegenüberstand, schlechthin überfordert war. Übersetzen ist viel komplexer als so mancher vermuten mag, es gibt so viele Dinge zu beachten. Aber ich will da jetzt nicht zu sehr in die Materie gehen...
Belasse ich es bei den Namen Papelucho? Kann ich deutschen Kindern etwas von Drogen lesen lassen? Hat er ihn wirklich gerade als Nazi beschimpft? Wow. Und das in einem Kinderbuch.
Wie ihr seht, ich stehe nicht nur vor einem sprachlichen Problem, sondern auch vor einem kulturellen.

Wie wir es am Ende gelöst haben, könnt ihr dann vielleicht nachlesen, wenn es in Deutschland erscheint ;)


Die zweite Chance für Autoren

Cherry

Kennt ihr das?: Ihr lest ein Buch einer/s Autors/in und seid davon nur milde, oder gar nicht begeistert, egal ob es dabei an den Figuren, dem Schreibstil oder dem Thema lag. Automatisch speichert sich euer Kopf eine Diesen Autoren sollte ich in Zukunft lieber vermeiden-Meldung ab, und so kommt es wahrscheinlich dazu, dass ihr euch erst einmal fern von ihren/seinen Büchern haltet, egal wie gut andere Freunde/Blogger/Kollegen ihre/seine Romane loben.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich genau diese "Macke" habe. Ich erwische mich oft dabei, dass ich sage Oh nein, diese/r Autor/in gefällt mir überhaupt nicht. obwohl ich gerade mal ein oder zwei Bücher von ihr/ihm gelesen habe. Eigentlich ist das ziemlich schade, denn gerade in den letzten Monaten ist mir klar geworden, dass ich mich mit dieser Einstellung oft irre.
Auf der Grafik (oben) könnt ihr sehen, dass mir als Beispiel drei Autoren einfallen, von denen mich zwei schon von sich überzeuge konnten, und eine noch auf diese Überzeugung wartet.


Jay Asher konnte mich mit seinem laut umjubelten Werk Tote Mädchen lügen nicht nicht wirklich fesseln. Ich fand es zwar nicht schlecht, wurde durch diesen Roman aber auch nicht dazu animiert weitere Bücher des Autors zu lesen. Trotzdem war ich sehr gespannt auf seine Zusammenarbeit mit der Autorin Carolyn Mackler, und schlussendlich wurde ich ziemlich überrascht. Ein sehr unterhaltsames Buch zu dem ich im August noch eine Rezi schreiben werde.

Ähnlich erging es mir mit Isabel Abedi, bei deren Romane ich ganz eindeutig mit dem falschen begonnen habe. Imago war ziemlich enttäuschend und durchsichtig, was mich beim Lesen sehr aufgeregt hat. Schon damals sagte ich mir, kein Buch der Autorin mehr zur Hand zu nehmen. Großer Fehler. Whisper aber auch Isola fand ich lesenswert und spannend.

Mal schauen, wie es nun mit der Frau Blazon sein wird, von der ich mir Zweilicht und Ascheherz ertauscht habe. Ich hoffe ja sehr, dass die beiden Bücher mich nicht ganz so unbefriedigt zurücklassen, wie es bei Faunblut der Fall war, und ich auch hier wieder eine Überraschung erleben darf. Man möge gespannt sein.


Und nun zu euch! Habt ihr auch Autoren bei denen ihr euch einfach nicht an ein zweites Werk herantraut? Oder habt ihr vielleicht schon die Erfahrung gemacht, dass es sogar ganz gut sein kann, einem Autoren eine zweite Chance zu geben?

¡Rezension! - Plötzlich Fee - Sommernacht

Erdbeere


Titel: Plötzlich Fee - Sommernacht
Autor/in: Julie Kagawa
Verlag: Heyne Verlag
Originaltitel: The Iron Fey, Book 1: The Iron King
Seitenzahl: 496
Preis: 16,99 € (D)
ISBN:
978-3453267213