Freitag, 24. Februar 2012

¡Rezension! - Hunting Lila

Eingestellt von Strawberry um 13:58
Cover 


Titel: Hunting Lila
Autor/in: Sarah Alderson
Originaltitel: -
Seitenzahl: 316
Preis: 8,99 € (D)
ISBN:
978-0857071958


Klappentext:

17-year-old Lila has two secrets she's prepared to take to the grave. The first is that she can move things just by looking at them. The second is that she's been in love with her brother's best friend, Alex, since forever. After a mugging exposes her unique ability, Lila decides to run to the only people she can trust - her brother and Alex. They live in Southern California where they work for a secret organisation called The Unit, and Lila discovers that the two of them are hunting down the men who murdered her mother five years before. And that they've found them. In a world where nothing and no one is quite as they seem, Lila quickly realises that she is not alone - there are others out there just like her - people with special powers -and her mother's killer is one of them...


Erste Gedanken:

Hunting Lila ist mir eigentlich schon vor einer geraumen Zeit aufgefallen. Und da die Rezensionen dazu meist positiv ausfielen, habe ich es mir dann doch ganz spontan gekauft.


Meine Meinung: 

Ich muss in letzter Zeit wirklich kein glückliches Händchen haben, was meine Bücherwahl angeht. Habe ich doch seit Wochen, ja, sogar seit Monaten kein Buch in den Händen gehalten, dass mich vom Stühlchen hauen konnte. Gerade bei Jugendbüchern ist mir dann doch (mal wieder) ein sich immer wiederholendes Schema aufgefallen. So auch bei Hunting Lila.

Hunting Lila fängt eigentlich vielversprechend und spannend an. Als ein paar Kids versuchen, Lila mitten auf der Straße zu überfallen, passiert das unglaubliche: sie kann Dinge durch Willenskraft bewegen. Und um sich in dieser Situation zu wehren, hätte sie mit ihrer Gabe beinahe schreckliche Dinge angestellt. Völlig geschockt von sich selbst, stiehlt sie Papis Kreditkarte und flieht nach Kalifornien. Zu ihrem Bruder und seinem besten Freund Alex.

Von da an begann Lila und die Geschichte an sich in meiner Gunst zu sinken. Lila, die seit ihrer Kindheit heimlich in den ein paar Jahre älteren Alex verliebt ist, benimmt sich teilweise nur noch wie eine besessene Liebeskranke. Sie schwelgt gemeinsam mit dem Leser in alte Erinnerungen an Alex z.B. wie er auf der Beerdigung ihrer Mutter ihre Hand hielt oder er ihr seine Jacke gab.  Ihre Jugendliche Schwärmerei grenzte schon beinahe an Obsession - also so mit allem Drum und Dran.  Alles, was nur noch zählte war Alex. Selbst nachdem sie beinahe überfallen worden wäre, sie irrsinnigerweise Dinge durch Willenskraft bewegen kann und einmal um die halbe Erdkugel geflohen ist.

Seufz! Dann passiert natürlich das, was sooft in Jugendbüchern passiert. Die eigentliche Handlung wird zur Nebenhandlung. Alles dreht sich nur noch um Alex und Lila.
Sieht Lila auch ja gut aus für Alex? Benimmt sie sich auch nicht zu kindisch? Was denkt er bloß über sie?
Ach, noch einmal 17 sein und solche Probleme haben. Also wirklich, dass ging mir nach einer Weile wirklich auf den Kranz.

Betrübt wird das zarte Glück durch den üblichen Bösewicht der Geschichte, der hinter Lila und ihrer Gabe her ist. Aber irgendwie nahm die Geschichte einen merkwürdigen Verlauf.
(Spoiler Alert! Nur für die, die es wissen möchten, was mich aufgeregt hat ;) )





Auch das Ende war ganz passable. Passte zum Rest des Buches. Nett, aber nichts besonderes; die große Spannung oder ein mächtiger Cliffhanger blieb aus. Ich weiß nicht, ob ich mir den zweiten teil der Reihe holen werde. Aber ich denke eher nicht. Die Geschichte gab zwar viel Potential her, die Alderson aber leider nicht wirklich genutzt hat.


Mein Urteil:

0815 Buch, wie es zuhauf unter den Jugendbüchern gibt. Nette Charaktere, nette, aber spannungslose Story und nettes Ende. Mehr kann man dazu eigentlich nichts sagen. 
Wer was leichtes lesen möchte, ist hier aber gut bedient.

Cover:

Ich weiß eigentlich nicht, wie ich das Cover zu deuten habe. Am besten gar nicht. 
Meiner Meinung nach ist es unpassend und nicht gerade ein Knaller.
 

Bewertung:




Infos zur Autorin:
Having spent most of her life in SE London, apart from uni in Bristol and a year in Italy, Sarah quit her job in the not for profit sector in 2009 and took off on a round-the-world trip with her husband and daughter, on a mission to find a new place to call home. After several months in India, Singapore, Australia and the US, they settled in Bali, where Sarah now spends her days writing by the pool. Hunting Lila is her first novel and she is currently working on the sequel. A new book, Fated, publishes in January.


 

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute!