
Ich bin wütend. So dermaßen wütend, dass ich mir zweimal überlegt habe, ob ich diesen Post schreibe oder nicht, denn ich weiß nicht einmal genau, auf wen ich überhaupt wütend bin. Als ich vor ein paar Monaten erfuhr, dass das Carlsen-Imprint Königskinder sein letztes Programm herausbringen würde, musste ich erst einmal schlucken. Im Inneren kannte ich den Grund – das Verlagswesen ist nunmal auch nur ein Wirtschaftszweig und damit geht es immer um Geld – aber verzweifelt hoffte ich auf andere Begründungen, vielleicht ein bereits zu Beginn abgesprochenes Ende nach so und so viel Programmen, jedenfalls irgdenetwas, was mich nicht so tief treffen würde.





