FILMGEDANKEN: Love, Simon | Christopher Robin | Das Zeiträtsel | Am Strand

Cherry

Love, Simon war genau das, was ich erwartet hatte: eine amüsante Teenagerkomödie über das Coming Out eines schwulen Jungen. Ich fand die Verfilmung dabei genauso gut wie die literarische Vorlage und habe mich manchmal sogar noch besser unterhalten gefühlt. Leider zeigt der Film dafür aber auch genau die gleichen Schwächen wie das Buch, ihm fehlt die Tiefe, um ernst genommen zu werden und vermittelt in meinen Augen auch nicht die Botschaft, die ich mir beim Thema gleichgeschlechtliche Liebe wünsche. Süß, ja, lustig, ja, kurzweilig, ja, aber wirklich aufwühlend? Nein. Zugegeben, das war wahrscheinlich weder das Anliegen der Autorin, noch der Filmemacher, aber genau das ist eben der Punkt, der für mich einen Film zu einem guten Film macht. Wer also gern etwas Ernsteres sehen mag, solle doch lieber Call me by your name schauen (Gänsehaut!!!), für etwas Niedliches zwischendurch reicht Love, Simon aber allemal. 

Der Sommer kriegt was auf die Ohren

Cherry

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich lese derzeit auf diversen Blogs viel von Leseflauten und dem gefürchteten Sommerloch. Heiße Sonnenstrahlen, lange Tage und die abkühlenden Seen und Bäder sorgen dafür, dass man mehr Zeit draußen verbringt. Selbst ich, bekennender Sommermuffel, ändere mein Verhalten an den warmen Tagen und merke, dass gerade die Hitze mir sehr zu schaffen macht. Die Augen bleiben nicht so leicht an den Buchstaben hängen, wie es vielleicht noch im Herbst und Frühling der Fall war, die Sommerprogramme der Verlage sind nicht einmal halb so aufregend wie die im Winter und manchmal würde ich am liebsten nur rumliegen und gar nichts tun. Da ist die sommerliche Leseflaute nicht weit. Derzeit ist es zwar nicht so, dass ich gar nichts lese, aber in der Monatsstatistik tauchen weniger und vor allem dünnere Bücher auf. Doch was dagegen tun? 

"Die Wahrheit über Dinge, die einfach passieren"

Cherry

MEHRLESEN: Juli 2018

Cherry