"Tales of the Peculiar" - Die Märchen der besonderen Kinder

VanaVanille

Eigentlich beginne ich meine Besprechungen gerne mit dem Inhalt eines Buches, doch mein Kaufgrund für diese zauberhafte Geschichtensammlung lag diesmal eher weniger an Autor oder hohen Erwartungen, sondern an dem wunderschönen Design. Leinengebunden, Golddruck, Lesebändchen und Illustrationen ließen mein detailverliebtes Leserherz höher schlagen und verführten mich zum Kauf eines Buches, auf das ich eigentlich verzichten wollte. Jetzt im Nachhinein bin ich aber ganz froh, dass ich nachgegeben habe, denn wer sein Herz an Ransom Riggs besondere Kinder verloren hat, dem wird wohl auch seine kleine Ansammlung an Märchen gefallen (so wie mir).

Im zweiten Teil der Peculiar Children spielen die sogenannten Tales of the Peculiar bereits eine kleine Rolle, sodasss es nicht verwunderlich ist, dass man eine der Geschichten aus dem kleinen Bändchen bereits kennt. Alle anderen waren mir neu, erzählten aber manchmal über Figuren und Orte, denen ich in den Büchern bereits begegnet bin.
Es kommt eher selten vor, aber ich muss sagen, dass mir jede einzelne Erzählung gut gefallen hat und keine die Qualität dieses Buches in irgendeiner Weise herunterzieht. Dementsprechend schwierig gestaltete sich die Auflistung meiner Lieblinge. Da ich jedoch nicht alle aufzählen möchte, habe ich aus den 10 Geschichten mal meine 3 absoluten Favoriten ausgewählt:

The First Ymbryne
(erklärt die Zeitschleifen und Entstehung der Ymbryne, ist somit also eine Basis für die Romane)

 Cocobolo
(war für mich die märchenhafteste Erzählung mit einer sehr schönen Moral)

The Girl who could tame Nightmares
(eine der modernsten Geschichten, aber twistreich und klug)

Aufgeschrieben wurden die Erzählungen übrigens von einer Persönlichkeit, die den Ransom Riggs-Lesern bekannt sein sollte: Millard Nullings. Das ganze Buch ist so aufgebaut, als wäre es wirklich von ihm verfasst worden, sodass es sich lohnt, auch die Danksagung und bibliographischen Angaben auf den ersten Seiten zu lesen. Für so viel Liebe und Schönheit kann ich eigentlich nur eins vergeben:


3 Kommentare:

  1. Das Buch ist echt sooo schön. Mit dem Roman konnte ich ja nichts anfangen, aber diese Sammlung reizt mich sehr. Kann man sicher auch lesen ohne die ganze Trilogie zu kennen oder? Und sind die Erzählungen eher märchenhaft oder auch düster?

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    1. Ich fand die Märchen sehr abwechslungsreich, manche düster, manche märchenhafter, aber gefallen haben sie mir alle :) Und ja, man kann es auch so lesen. ;)

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